(openPR) Die Landkreise Bad Doberan und Güstrow im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern haben sich nach einer gemeinsamen Ausschreibung für die digitale e*BOS-Alarmierung entschieden. Nur vier Wochen nach der Beauftragung beginnt Anfang Dezember die erste Betriebsstufe mit der schrittweisen Einführung des e*BOS-Alarmierungssystems. Dafür werden die Einsatzkräfte mit digitalen Meldeempfängern des Typs e*Alarm V ausgestattet. Bereits im April 2011 startet der Wirkbetrieb.
„Im Hinblick auf die geplante Kreisgebietsreform lag eine gemeinsame Ausschreibung nahe“, erläutert Lutz Freier, Sachgebietsleiter im Ordnungsamt Güstrow. „Außerdem war unser Handlungsbedarf gleich groß: Die analogen Alarmierungsnetze laufen jetzt schon über 15 Jahre rund um die Uhr und sind inzwischen längst erneuerungsbedürftig.“
Nach einer intensiven Markt- und Kostenanalyse stand der Entschluss fest, kein eigenes Alarmierungsnetz zu errichten, sondern einen Dienstleister zu beauftragen. „Unter den Angeboten, die im Rahmen der vom Kreis Bad Doberan erstellten Ausschreibung eingereicht wurden, überzeugte uns die e*BOS-Alarmierung von e*Message am meisten. Das Konzept entspricht unseren Anforderungen, der Preis ist akzeptabel“, bestätigt Mayk Tessin, Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz in Bad Doberan. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgt durch die von Ralf-Peter Odebrecht geleitete Integrierte Regionalleitstelle in Bad Doberan, die bereits seit dem 1. November 2010 auch für den südlichen Nachbarkreis Güstrow zuständig ist.
Künftig sollen über das nicht-öffentliche e*BOS-Alarmierungsnetz sowohl die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes alarmiert als auch die Sirenen beider Landkreise angesteuert werden. Wobei das Alarmierungsnetz für mehr als 3.000 Teilnehmer ausgelegt ist. Da das Alarmierungsgebiet neben den zwei Landkreisen jetzt auch die Hansestadt Rostock umfasst, können Einsatzkräfte, die zwischen Wohn- und Arbeitsort pendeln, im Notfall ebenfalls schnell und zuverlässig erreicht werden.
Die Rettungsdienste und 173 Freiwilligen Feuerwehren der Landkreise Bad Doberan und Güstrow rücken jährlich zu mehr als 31.000 Einsätzen aus. Zu ihrem Versorgungsgebiet mit einer Gesamtfläche von rund 3.400 km² gehören mehrere Bundesstraßen sowie die Autobahnen A 19 und A 20.











