(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Unter einigen Ausschlägen ist der Rohölpreis heute bis zum Nachmittag leicht zurückgegangen. Nordseeöl der Sorte Brent kostete um die 87 Dollar; US-Leichtöl (WTI) lag bei 85 Dollar.
Trotz der Verluste ist Rohöl damit so teuer wie seit knapp drei Wochen nicht mehr. Gründe für dieses recht hohe Niveau finden spekulativ orientierte Marktteilnehmer immer. Diesmal sind es zum einen Verbrauchsdaten: Der US-Energiebehörde EIA zufolge ist die Ölnachfrage im September um 1,35 Prozent auf 4,91 Prozent vorgerückt. Die Charttechnik und automatische Kauforder befeuerten die Preisentwicklung.
Auch wenn die Daten den vorletzten Monat widerspiegeln: Ein
Blick aus dem Fenster in die verschneite Landschaft, und man mag einem erhöhten Bedarf, gerade zu Heizzwecken, zustimmen. Doch dabei droht die Fundamental-Lage in Vergessenheit zu geraten, denn die US-Vorräte, die als Referenz herangezogen werden, bewegen sich noch immer weit über dem langjährigen Mittelwert. Dafür genügt seinerseits ein einfacher Blick auf die Statistiken der EIA. An dem Fakt der Überversorgung werden im Übrigen auch die in der Wochenmitte zu veröffentlichenden neuen Bestandsdaten wenig ändern. Das zweite Objekt, das trefflich zum Spekulieren einlädt und die Ölpreise tanzen lässt, ist der Devisenmarkt. Der fallende Euro, Stichwort Währungskrise, verteuert Öl und Ölprodukte außerhalb der USA.
Fasst man diese und weitere Einflussfaktoren zusammen und betrachtet den hiesigen Heizölpreis, so ergibt sich für heute ein deutlicher Preisaufschlag in Höhe von 1,35 Euro auf 72,10 Euro. Dieser Wert ist pro 100-Liter-Partie bei Lieferung von 3.000 Litern Heizöl EL zu verstehen und auf den Bundesdurchschnitt bezogen. Wie stehen die heutigen Preise im Vergleich zu den Vorjahren da? Ein Blick in die Statistik von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau gibt Auskunft. Vor drei Jahren – am 30. November 2007 – kosteten jene 100 Liter 71,26 Euro; ein Jahr später dann 59,81 Euro und am 30. November 2009 schließlich 57,22 Euro.
Für die kommenden Tage sagt der Wetterdienst Kälte und weiteren Schneefall voraus. Wer noch immer über keine Heizölvorräte für den Winter verfügt, sollte also schnellstens für Abhilfe sorgen.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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