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Um Rad gefragt: Studie zum Radtourismus in Deutschland

24.11.201017:37 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Um Rad gefragt: Studie zum Radtourismus in Deutschland
Trendscope - Marktforschung & Beratung
Trendscope - Marktforschung & Beratung

(openPR) Köln, 25. November 2010. Der Radtourismus ist nach wie vor eines der bedeutendsten touristischen Segmente in Deutschland. Doch „den Radurlauber“ an sich gibt es nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um eine vielfältige Gruppe mit ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen und Erwartungen. Oder in der Marketingsprache: um eine ausdifferenzierte Zielgruppe in einem heterogenen Markt.



Die aktuelle Studie „Radreisen der Deutschen 2010“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope liefert dazu detaillierte Informationen und einen einzigartigen Marktüberblick. Die Studie unterscheidet zum Beispiel drei verschiedene Typen von Radurlaubern: „Radwanderer“, „Regio-Radler“ und „Urlaubs-Radler“.

Bei Radwanderern handelt es sich um Radtouristen, die ihren Radurlaub nicht an einem Ort verbringen, sondern von einem Start- zu einem Zielort fahren. Regio-Radler hingegen suchen sich eine feste Unterkunft und unternehmen von dort aus Tagestouren. Beide sind hauptsächlich wegen des Radfahrens unterwegs. Der Urlaubs-Radler als dritter Typ radelt zwar gerne, ist aber nicht hauptsächlich wegen des Radfahrens unterwegs – für ihn ist es eine von mehreren Urlaubsaktivitäten.

Bei näherer Betrachtung entpuppen sich diese unterschiedlichen Urlaubergruppen als durchaus heterogen: Der Radwanderer ist etwas über 48 Jahre alt und damit im Schnitt jünger als der Urlaubs-Radler (51,4 Jahre) und der Regio-Radler (53,5 Jahre). 23 Prozent der Regio-Radler sind sogar älter als 65 Jahre.

Radurlauber insgesamt nutzen zur Urlaubsplanung am häufigsten Karten (59 Prozent) und das Internet (57 Prozent), Radreiseführer folgen mit 45 Prozent an dritter Stelle. Auch hier gibt es – wenn auch nur leichte – Unterschiede zwischen den verschiedenen Radurlauber-Typen. Für die Regio-Radler haben Karten als Informationsmedium die größte Bedeutung, bei den Radwanderern und den Urlaubs-Radlern liegt hier das Internet vorne.

Regio-Radler bevorzugen Ferienwohnungen, Radwanderer eher Pensionen

Der Campingplatz ist für die Radurlauber in Deutschland insgesamt die meist genutzte Art der Unterkunft (23 Prozent), gefolgt von Hotels (22 Prozent) und Pensionen (20 Prozent). Doch auch hier zeigen sich Unterschiede: Die meisten Regio-Radler (21 Prozent) übernachten in Ferienwohnung. Sie legen bei der Wahl ihrer Unterkunft vor allem Wert auf einen abschließbaren Raum für die Fahrräder. Unter den Radwanderern liegen Pensionen mit 23 Prozent als häufigste Übernachtungsform vorne. Für diese Gruppe ist besonders die Möglichkeit, die Unterkunft nur für eine Nacht buchen zu können relevant.

Etwa die Hälfte der deutschen Radurlauber bucht ihre Unterkunft im Schnitt bereits im Voraus, davon knapp drei Viertel direkt bei der Unterkunft. Bei den Regio-Radlern ist die Vorab-Buchung mit 61 Prozent im Vergleich deutlich verbreiteter.

„Unsere aktuelle Studie zeigt einmal mehr die starke Ausdifferenzierung des Radtourismus in Deutschland und den hohen Stellenwert dieses Segments als einer der wichtigsten touristischen Wachstumsmärkte hierzulande“, kommentiert Oliver Brimmers, Studienleiter bei Trendscope.

Von Mai bis September 2010 befragte Trendscope für diese repräsentative Marktstudie knapp 2.200 Radurlauber an deutschlandweit über 30 Befragungsstandorten. Die Studie bildet die Fortsetzung der erfolgreichen ersten Ausgabe aus dem Jahre 2008.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.trendscope.com.

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