(openPR) Düsseldorf, 24. November 2010 – Die Datenbanksoftware von Teradata (NYSE: TDC) lässt sich künftig mit Cloudera’s Distribution for Hadoop (CDH) verbinden. Mit Teradata Hadoop Connector können Unternehmen große Mengen unstrukturierter Daten aus CDH in ein Teradata Data Warehouse laden. Dort lassen sich diese mit den bereits vorhandenen Unternehmensdaten verknüpfen und analysieren. So können Unternehmen zu umfassenderen Erkenntnissen über ihr Geschäft gelangen. Cloudera ist ein führender Anbieter von Datenmanagement-Software auf Grundlage von Hadoop, einem Open-Source-Framework für skalierbare, verteilt arbeitende Software. Im Rahmen ihrer neu geschlossenen Partnerschaft vermarkten beide Unternehmen Teradata Hadoop Connector gemeinsam.
Frameworks für die parallele Datenverarbeitung wie Hadoop weisen eine besondere Nähe zu den massivparallel konzipierten Data Warehouse-Systemen von Teradata auf. Beide Technologien wurden für unterschiedliche Analysezwecke entwickelt. Durch ihren kombinierten Einsatz lassen sich große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen besser analysieren.
„Teradata Kunden nutzen Hadoop vor allem, um große Mengen unstrukturierter Daten zu verarbeiten“, sagte Hermann Wimmer, President Europe, Middle East and Africa (EMEA), Teradata. „Viele dieser Kunden fragten uns nach Wegen, diese Ergebnisse auch in ihr Data Warehouse zu integrieren.“
Im Rahmen ihrer Partnerschaft entwickelten Teradata und Cloudera daher Teradata Hadoop Connector, mit dem sich Daten zwischen Hadoop und einem Teradata Data Warehouse austauschen lassen. Dies erleichtert es Unternehmen, neue Anwendungen zu entwickeln, neue Geschäftschancen zu entdecken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Mit Hadoop lassen sich Programme in Java, C, Python und anderen Programmiersprachen parallel auf Computerclustern ausführen. Häufig werden Log-Dateien von mehreren tausend Webservern durchsucht, um Daten für Reportings zusammenzufassen. Unternehmen können Hadoop beispielsweise auch nutzen, um Daten zu sammeln und umzuwandeln, um Bilder, Texte sowie soziale Netzwerke zu analysieren, oder um große Datenmengen zu kopieren.
„Unsere Kunden durchsuchen mit Cloudera’s Distribution for Hadoop riesige Datenmengen“, sagte Mike Olson, Chief Executive Officer, Cloudera. „Indem diese Ergebnisse mit der Teradata Datenbanksoftware integriert werden, lassen sie sich jetzt mit Kundenprofilen, finanzwirtschaftlichen Kennzahlen und operativen Erkenntnissen verknüpfen.“
Im Bündel mit Cloudera Enterprise ist Teradata Hadoop Connector ohne zusätzliche Kosten erhältlich. Cloudera bietet Support für Teradata Hadoop Connector als Teil des Servicepakets für Cloudera Enterprise. Zudem werden Teradata und Cloudera gemeinsame Marketing-Aktivitäten wie Webinars oder Informationsveranstaltungen für Kunden durchführen und Werbematerialien herausgeben.
„Die Anwender interessieren sich so stark wie nie zuvor für die Analyse komplexer Daten“, sagte Richard Winter, President, Winter Corporation, einem Beratungsunternehmen, das auf Lösungen für extrem große Datenbestände spezialisiert ist. „Viele Unternehmen wollen eine Strategie umsetzen, die Datenmanagement-Technologien wie Hadoop und skalierbare Data Warehousing-Systeme vereint. Die Integration von Cloudera’s Distribution for Hadoop und Teradata unterstützt einen Datenaustausch in beide Richtungen. Das ist die Art von Technologie, die viele Unternehmen suchen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.“
Teradata beabsichtigt, weitere Open-Source-Technologien aus CDH zu integrieren, beispielsweise Hive, eine Data Warehouse-Infrastruktur auf Grundlage von Hadoop, mit der sich große Datenmengen aus Hadoop-Dateien leicht zusammenfassen, abfragen und analysieren lassen.


