(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der Rohölpreis hat im Tagesverlauf leicht nachgegeben. Bei Redaktionsschluss kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) rund 83,50 Dollar; Nordseeöl (Brent) lag etwa zwei Dollar darüber.
Es ist eine Reihe von Faktoren, die den Ölpreis drückt. An erster Stelle steht die Sorge um den Euro wegen des drohenden irischen Staatsbankrotts. Gerade deutsche Banken zittern, denn sie halten irische Staatsanleihen in Höhe von 138 Milliarden Dollar, so Medienberichte. Demnach ist auch die staatliche Hypo Real Estate mit über zehn Milliarden beteiligt. Das hält den Euro schwach. Hinzu kommen schwache Wirtschaftsdaten aus den USA sowie Gewinnmitnahmen. Neue Bewegung dürften die US-Bestandsdaten in die Notierungen bringen. Bis diese veröffentlicht sind, hält sich das Gros der Anleger mit Aktivitäten zurück.
Der hiesige Heizölmarkt vermeldet indes moderate Preisnachlässe. Gegenüber gestern wurde die Lieferung von 3.000 Litern Heizöl EL pro 100-Liter-Partie um 41 Cent günstiger. Damit liegen die Bezugskosten bei aktuell 70,23 Euro, das ergab die Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau. Dieser Preis spiegelt den Bundesdurchschnitt wider und liegt leicht über dem bisherigen Monatsmittel von 69,56 Euro. Zum Vergleich: Im November 2009 lag der durchschnittliche Preis bei 58,40 Euro; ein Jahr zuvor bei 66,84 Euro.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen: http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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