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Neubaufeuchte

15.11.201008:58 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neubaufeuchte
Biolysa e.V.
Biolysa e.V.

(openPR) Wer heutzutage schnell in sein neu errichtetes Haus einziehen will, kämpft gerade in den ersten Monaten mit der Feuchtigkeit eines Neubaus. Denn im Massivbau werden auf 100 Quadratmetern rund 9000 Liter Wasser verwendet. Und dieses Wasser muss nach der Fertigstellung irgendwo hin. Tipps für Bauherren, die sehr schnell in ihr neues Haus einziehen wollen, geben die Fachleute von Biolysa e.V.



Thomas Jockel vom Verein: „In der Massivhaus-Bauweise, wo Steine, Mörtel, Beton, Estriche und Putze verarbeitet werden, ist es ganz normal, dass mit viel Wasser gearbeitet wird. Man sagt, dass pro Quadratmeter Wohnfläche bei einer Massivbauweise 90 Liter Wasser verarbeitet werden.“ Besonders die heute sehr dichte Bauweise, die aus Energieeinsparungsgründen erforderlich sei, so Jockel, verhindere zusätzlich den Wassertransport an die Luft.

Siegfried Münstermann, Baubiologe aus Bramsche, blickt in die Geschichte des Bauens zurück und sagt: „Schon im Mittelalter wurden Neubauten dem Gesinde kostenlos oder zu einem verbilligten Mietzins überlassen. Das so genannte „Trocken wohnen“ dauerte meist 6 bis 12 Monate.“
Hierzu passe, so Münstermann, ein alter Spruch: "In seinem neuen Haus lässt man im ersten Jahr seine Feinde, im zweiten Jahr seine Freunde wohnen. Erst im dritten Jahr zieht man selbst ein."

Früher wurde der Rohbau bis zu Beginn des Winters gebaut, das Dach wurde gedeckt und der Rest des Hauses blieb offen. Jockel: „So konnte über die Winterzeit ein Rohbau abtrocknen.“ Aus Kostengründen wurde allerdings in den vergangenen 30 Jahren eine immer schnellere Bauweise entwickelt. Ein Einfamilienhaus ist bisweilen innerhalb eines halben Jahres bezugsfertig zu erstellen.
Jockel fragt daher: „Wo bleiben unsere 9000 Liter Wasser, die wir in unserem Baukörper, in den Wänden, im Putz oder Estrich verarbeitet haben?“

Die Feuchtigkeit werde in der Regel durch Wasserdampfdiffusion an die Bauteiloberflächen transportiert. Hohe Luftfeuchtigkeit muss im Haus allerdings durch ständiges Lüften und Heizen ausgeglichen werden, um eine Bildung von Schimmelpilzen zu verhindern. Bei einem Neubau, der in konventioneller Bauweise errichtet wurde, dauere, so Münstermann, die Austrocknungsphase etwa zwei Jahre. Der so genannte feuchte-bedingte Heizenergie-Mehrverbrauch liege in der ersten Heizperiode bei ca 15 bis 25 Prozent.

Jockel abschließend: „Der Bezug von schnell errichteten Wohnungen und Häusern bringt nicht nur Nachteile in Form des erhöhten Energieverbrauchs, sondern birgt auch noch andere Gefahren, wie z.B. die Schimmelpilzbildung, wenn man die grundlegenden Regeln nicht beachtet.“

Detaillierte Tipps, wie das Abrücken der Schränke von den Wänden oder das Weglassen der Sockelleisten können Interessierte bei den Beratungsstellen von Biolysa erfragen.

0700 – BIOLYSAEV - In Ziffern: 0700 - 246 597 238 Verbindungskosten aus dem Festnetz: 14 Cent / Min.
www.biolysa.de

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