(openPR) AWO mit Zukunft? – Zukunft der AWO!
AWO tagt in Hodenhagen
Vom 12. bis 13. November treffen sich ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover e.V. zu einer Perspektiv-Werkstatt mit dem Titel AWO mit Zukunft? – Zukunft der AWO! Die Helferinnen und Helfer mit Herz aus den Ortsvereinen und Kreisverbänden der AWO wollen über die Kernfrage des Mitgliederverbandes AWO für die kommenden Jahre beraten: „Wie bekommen wir mehr Menschen in die AWO und wie können wir unsere soziale Arbeit stärken und ausbauen?“
Klaus-Peter Dehde, stellvertretender AWO Bezirksvorsitzender, sagte im Vorfeld: „Es ist nicht so, dass Menschen sich heute nicht mehr freiwillig engagieren wollen. Im Gegenteil, immer mehr Menschen übernehmen ehrenamtliche Aufgaben. Freiwillige wollen klare Einsatzfelder, sie wollen mit gestalten und mitbestimmen. Wir als AWO müssen diese Trends ernst nehmen. Auch das hohe Durchschnittsalter unserer Mitglieder muss uns zu Denken geben. Die AWO will und soll eine aktive Rolle als sozialpolitischer Interessenverband und anwaltschaftliche Vertretung für die sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft einnehmen. Eine herausragende Aufgabe nimmt dabei die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements von Mitgliedern und Freiwilligen ein. Daran wollen wir arbeiten.“
Ludwig Pott, der als Experte für Verbandsentwicklung bei der AWO Perspektiv-Werkstatt dabei sein wird, macht deutlich: „Menschen identifizieren sich heute eher mit Themen und Aufgaben, die etwas mit ihren ganz individuellen Neigungen und Gestaltungsanliegen in ihrem Lebensumfeld zu tun haben, weniger mit Traditionsorganisationen. Als Freiwillige lassen sie sich immer weniger in ein Vereinsgeschirr einspannen. An Stelle eines lebenslangen Engagements nach dem gleichen Muster wächst die Neigung, nach Bedarf und Möglichkeiten in bestimmten Lebensphasen zu entscheiden. Wissenschaftler sprechen hier vom Wunsch nach
Themenautonomie, Zeitautonomie und Handlungsautonomie. Das ist schließlich auch ein Ergebnis flexibler und mobiler Berufsorientierung, die ständig gepredigt wird.“
In verschiedenen Arbeitsgruppen werden sich die AWO-Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit neuen Organisationsformen in den Ortsvereinen, Engagement vor Ort in jedem Alter, der professionellen Gestaltung von moderner freiwilliger Arbeit und der Mitglieder- und Förderergewinnung beschäftigen.
Weitere Fachreferenten und Arbeitsgruppenleiter sind Heinz Janning, Gründer und Leiter der Freiwilligenagentur Bremen und Gunnar Wörpel Referent für Bürgerschaftliches Engagement beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.
„Ich wünsche uns Mut, neue Ideen und viele praktische Ergebnisse, die wir in den Ortsvereinen und Kreisverbänden in unser „Management bürgerschaftlichen Engagements“ einbringen können“, so Klaus-Peter Dehde weiter. „Zum Glück können wir in der AWO auf die Erfahrung zurückgreifen, dass es jenseits ökonomischer und privater Beziehungen etwas Gemeinsames gibt, das Menschen verbindet. Auf dieser Grundlage ist der Verband entstanden. Und so hat sich die AWO immer wieder modernisiert und dem gesellschaftlichen Wandel angepasst.
Machen wir die AWO fit für die Zukunft!“
Die Perspektiv-Werkstatt zur Verbandsentwicklung der AWO findet statt vom 12. bis 13. November 2010 im Best Western Domicil Hotel, Hudemühlenburg 18, in 29693 Hodenhagen.












