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Privatschulgründungen – Risiken oft unterschätzt

09.11.201016:52 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) In einer bundesweiten Untersuchung überprüfte das auf die Beratung von Schul- und Bildungsträgern spezialisierte Hamburger Beratungsunternehmen KULTUS-CONSULT die Erfahrungen von privaten Schulträgern.

Die Konjunktur für Privatschulen ist seit Jahren gut, weil viele Eltern, Azubis und Studenten die Betreuung und die Praxisnähe privater Bildungsanbieter schätzen. Dennoch gibt es für die Gründer privater Schulen, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen immer wieder Probleme, die einen erfolgreichen Start erschweren.



Vor allem die Schulimmobilie erweist sich dabei oft als Hürde – sowohl in der Start- und Finanzierungsphase, als auch während des späteren Betriebs. Die meisten Neugründungen beginnen zunächst mit wenigen Klassen und Schülern und wachsen danach jedes Jahr. Wird das Schulgebäude von Beginn an auf die Endauslastung konzipiert, belasten die Kosten für Finanzierung und Gebäudeunterhalt den Etat zu stark. Für viele Banken ein Grund, die erforderliche Ko-Finanzierung zu verweigern. Kann das Gebäude später nicht oder nur mit hohem Aufwand an veränderten Nutzungsansprüche angepasst werden, fallen weitere Kosten an, die den Schulbetrieb empfindlich belasten.

Oft wird auch darüber berichtet, daß der Faktor Zeit in der Gründungsphase nicht richtig eingeschätzt wurde. Der Aufwand für die Bau- und Planungsphase, die Akquisition von Schülern und Lehrpersonal, das gerade bei Ersatzschulen aufwendige Genehmigungsverfahren und die Verhandlungen mit Geldgebern werden häufig unterschätzt. Dies führt oft zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen und beeinträchtigt damit die Realisierung der Gründungen.

Schließlich wurden erste Finanzierungspläne häufig unrealistisch, weil unerwartete Aufwendungen in der Bau- und Baugenehmigungsphase zu erheblichen Mehrkosten für Investitionen und die Zwischenfinanzierung führten.

Betrachtet man die Ursachen für das Scheitern für Schulgründungen, so stehen zu großer Optimismus hinsichtlich der Aufgaben in der Planungs- und Gründungsphase an erster Stelle. Fehleinschätzungen der tatsächlichen Kosten rangieren auf Platz zwei der Nennungen – führten aber meist zum endgültigen Aus, weil Möglichkeiten zur Steigerung der Einnahmen oder nachträgliche Kostensenkungen in der Regel kaum gegeben sind.

Fazit der Untersuchung: Die stärkste Motivation für Schulgründer und Bildungsträger ist das Ziel, spezielle pädagogische Konzepte umzusetzen. Für deren langfristigen Erfolg sind aber Aspekte der Kostenplanung und des Bildungsmarktes ausschlaggebend. Steht die Schule erst einmal, sind es vor allem die nachträglich nicht mehr zu beeinflussenden Kosten für die Immobilienbewirtschaftung und die Finanzierung, die über Erfolg und Mißerfolg entscheiden.

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