(openPR) 24.05.2005. Hamburg. Das Hamburger Tibet und Asien Institut, kurz T.A.I., hat sie nicht gezählt, die tibetischen Sprachzeichen, welche als Auftragsarbeiten übersetzt wurden und nun als Tattoo die Haut vieler Westeuropäer zieren. Aber die Anfragen nehmen zu: Grafiker benötigen ein tibetisches Zeichen für eine neue Kampagne oder ein T-Shirt, Tattoo-Liebhaber bestellen die Übersetzung des Namens der Geliebten oder eines Schlagwortes wie Weltfrieden. Das T.A.I. hat nun hierauf reagiert, der entsprechende Service wird in der Regel für 30 EUR als Standard angeboten.
Zunächst war dies gar nicht als Geschäftsfeld des auf Seriosität bedachten Instituts gedacht. Geschäftsführer Jim Rheingans führt es auf den anhaltenden Zuwachs der buddhistischen Religion in Europa zurück – und auch auf die graphische Besonderheit einer Sprache, die seit über tausend Jahren stark mit einer sehr klugen Religion verknüpft ist: „Tibet ist einfach in, auch bei Menschen, die noch nie ein Buch über Buddhismus gelesen haben. Wir vermuten, dass es für viele eine vorsichtige Annäherung an eine große philosophische Religion ist, für einige aber auch eine tiefe Verbundenheit zum Tibetischen Buddhismus ausdrückt. Und hier möchten wir auch in Zukunft einen kleinen Teil dazu beitragen“, sagt der studierte Tibetologe und Übersetzer.
Das T.A.I. wurde 2003 in Hamburg gegründet. Geschäftsführer sind der Tibetologe Jim Rheingans und der Werbefachmann Michael Mainka. Ein Dolmetsch- und Übersetzungsservice und die Übersetzung moderner tibetischer Literatur bilden das Kerngebiet des Instituts. Das T.A.I. arbeitet zudem langfristig an der Erstellung eines Tibetisch-Deutsch-Wörterbuchs. Neben Kooperationen mit verschiedenen Institutionen der Stadt Hamburg verzeichnet das Institut eine Zunahme der Aufträge von europäischen Übersetzungsinstituten.
Außerdem leistet das T.A.I. in unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel der Übersetzung tibetischer Gelehrter ehrenamtliche Arbeit. Für laufende Projekte werden zudem noch finanzielle Förderer gesucht, verschiedene Möglichkeiten für Spenden (an kooperierende Stiftungen) oder Sponsoring werden dazu angeboten.
Weitere Informationen und Bildmaterial auch von den Tattoo können angefordert werden.
Pressekontakt:
T.A.I.
Tibet und Asien Institut
Michael Mainka, Leitung Öffentlichkeitsarbeit
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Tel.: 040/44 46 55 58
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