(openPR) Nördlingen, Germany, 10-Nov-2010 - CARBOTEK präsentiert sich erstmals als Lösungsanbieter für das kosteneffiziente Bag-In-Box Einwegsystem für Fassbier, genannt Beer-in-Box, auf der diesjährigen Brau Beviale 2010 in Nürnberg. Damit erweitert CARBOTEK das Leistungsspektrum vom Verkauf von Lizenzen und Karbonisierungskomponenten nun auch auf die Bereitstellung von Verpackungskomponenten und eine Reihe von Dienstleistungen zur Markteinführung und Finanzierung.
Das Beer-In-Box System beruht auf dem Prinzip, dass dem Bier vor dem Abfüllen in der Brauerei die Kohlensäure entzogen wird und beim Gastronomen während dem Zapfvorgang über einen sogenannten Carbonator inline wieder zugesetzt wird. Ohne CO2 kann eine einfache und günstige Einweg-Verpackungsform mit geringem Eigengewicht gewählt werden, die keinem Druck standhalten muss. Dies ermöglicht eine extrem effiziente und damit kostengünstige Distribution. Der Aufwand für den Rücktransport, hohe Investitionen in Mehrweg-Fässer und das Fassverlust-Risiko entfallen. Die Entsorgung ist einfach und die Komponenten können 100% recycelt werden. Besonders beim Export und Streckengeschäft entstehen sehr hohe Einsparungen.
Das System ist weltweit patentiert und praxiserprobt. Es wurde über fünf Jahre mit dem Beer-In-Box Pionier Ankerbräu Nördlingen entwickelt und extensiv im Feld getestet. Das Herzstück des Systems, der Carbonator liegt inzwischen in der vierten Generation vor und ist robust, zuverlässig, einstellbar, hygienisch und erschwinglich. Jede beliebige Schankanlage kann damit einfach und schnell nachgerüstet werden. Bei Ankerbräu beträgt der Beer-In-Box Anteil bereits 40% der produzierten Biermenge (in 2010 ca. 7.500 hl). Der Löwenanteil ist dabei der Export. Kunden in der Kreuzfahrtbranche wie TUI Cruise und MSC setzen heute Ankerbier im Beer-In-Box Format ein.
„Qualitativ, geschmacklich und optisch besteht kein Unterschied zu normalem Fassbier“, schildert Sebastian Haag, Vertriebsleiter bei Ankerbräu. „Dies wurde neben zahlreichen Praxis-Tests in verschiedenen Taste-Panels bewiesen, unter anderem bei der TUM in Weihenstephan.“
„Bag-In-Box hat sich bei stillen Getränken wie Wein, Saft, und Konzentrate längst etabliert und durchgesetzt,“ weiß Florian Koch, Geschäftsführer von CARBOTEK. „In den letzten Jahren wurden zwar auch andere Lösungen für Einweg-Fass-Systeme entwickelt, diese bringen den Brauereien aber nur einen Bruchteil des Kosteneinsparungspotenzials von Beer-In-Box“. Herr Koch fährt fort: „Wir kennen die Perspektive der Brauereien aus eigener Erfahrung. CARBOTEK verfügt damit über die nötige Praxiserfahrung, um die Brauereien umfassend beraten zu können. Wir glauben, dass sich die Erfolge von Ankerbräu für Brauereien jeder Größe darstellen und skalieren lassen.“
CARBOTEK präsentiert sich auf dem Messestand 7A-203/5 auf der Brau Beviale 2010 in Nürnberg. Dieser ist Teil des VLB Themenpavillon Future Beverage Industry 20XX. An jedem Tag findet ein 30 Minütiger Vortrag mit dem Titel: „Bag-In-Box als Verpackungskonzept für Bier“ statt. (10.11: 15.20 Uhr / 11.11: 13:05 Uhr / 12.11: 12:05 Uhr).











