(openPR) Oldenburg, 4. November 2010 - Hören mit Fiebing stellt Diagnostik und Training der zentralen Hörverarbeitung auf HNO-Kongress in Mannheim vor
Auf der 44. Fortbildungsveranstaltung für HNO-Ärzte (HNO-Kongress) präsentierte Hören mit Fiebing im Rahmen der begleitenden Industrieausstellung spezielle Diagnose- und Trainingsmethoden für das zentrale Hören. Zahlreiche interessierte Mediziner nutzten das Angebot und informierten sich ausführlich über optimierte Verfahren der partnerschaftlichen Hörversorgung. Mittels praktischer Vorführungen erläuterten die Experten von Hören mit Fiebing, wie Patienten mit einer detaillierten Befunderhebung und einer umfassenden Trainingsbegleitung zu einer verbesserten zentralen Hörfähigkeit hingeführt werden können. Die Veranstaltung öffnete vom 28. bis 30. Oktober im Congress Center Rosengarten Mannheim ihre Tore.
Die zentrale Hörverarbeitung gewinnt in der Versorgung von Patienten mit Hörminderungen immer mehr an Bedeutung. Die Wahrnehmung von Sinnesreizen im menschlichen Gehirn, die als Low-Level-Funktionen beschrieben werden, nehmen bereits ab dem 20. Lebensjahr ab. Sie bilden die Basis im hierarchischen Aufbau der Sprache und sind elementar, um Sprache in störgeräuschvollen Situationen zu filtern, Sprachmelodien zu erkennen und Gesprächen unmittelbar folgen zu können. Doch anders als bei einer einmal eingetretenen Hörminderung können die Low Level Funktionen durch ein regelmäßiges Training reaktiviert und der Prozess somit umgekehrt werden. Wichtig ist, dass die Abnahme der Low Level Funktionen rechtzeitig erkannt wird. Die zuverlässige Erfassung zentraler Hörfunktionen ist grundlegende Voraussetzung für jedes erfolgreiche Hörtraining. Werden bei der Befunderhebung Defizite bei der zentralen Hörverarbeitung festgestellt, können diese durch ein anschließendes Training meist wieder ausgeglichen werden. Dies gilt auch für Patienten, die bereits mit einem Hörsystem versorgt wurden, mit ihrer persönlichen Situation aber unzufrieden sind.
Die einfache Integration dieser Eingangs- und Folgediagnostik in den Praxisalltag und die Möglichkeiten zur Erweiterung des Leistungsspektrums für jeden HNO-Arzt waren Inhalt der intensiven Dialoge mit den Besuchern am Messestand von Hören mit Fiebing. Dr. Dieter Ilge, wissenschaftlicher Leiter bei Hören mit Fiebing, zieht ein positives Resümee: „Ziel unseres ersten Auftritts als Aussteller auf der Fortbildungsveranstaltung war es, die HNO-Ärzte für das Thema ‚Zentrales Hören‘ zu sensibilisieren. Eine fortschrittliche Hörversorgung umfasst heutzutage den gesamten Hörprozess. Zum einen das Ohr, welches die Geräusche aufnimmt, zum anderen das Gehirn, das die aufgenommenen Geräusche verarbeitet. Um den Prozess des Hörens und Verstehens ganzheitlich zu erfassen, muss immer das Zusammenspiel von Ohr und Gehirn betrachtet werden. Die vielen anregenden Gespräche mit den Fachärzten und deren Interesse für unsere Diagnose- und Trainingsmethoden zeigen, dass wir als Hörgesundheitsunternehmen den richtigen Weg eingeschlagen haben.“
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