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Fotograf Udo Spreitzenbarth: Der sanfte Provokateur

30.10.201011:55 UhrKunst & Kultur
Bild: Fotograf Udo Spreitzenbarth: Der sanfte Provokateur
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(openPR) Es ist eine Bilderbuchkarriere: Von der schwäbischen Provinz in den Big Apple. Von Mühlacker nach New York. Vom Architekturstudenten zum weltweit gefragten Starfotografen. Für Udo Spreitzenbarth, 1968 in Pforzheim geboren und in der Senderstadt aufgewachsen, schließt sich gerade ein Kreis.



von Sandra Pfäfflin


Seit 17 Jahren lebt Udo Spreitzenbarth in New York. Nach abgebrochenem Architekturstudium in Hannover und Darmstadt zieht es ihn über den großen Teich. „Mir wurde während des Studiums klar, ich will künstlerisch arbeiten, entwerfen, nicht Häuser bauen“. Schon als Kind hat er mit der Kamera seines Bruders experimentiert, als Modell die andere Seite des Geschäfts kennengelernt und nach seinen ersten Besuch in New York steht für in unumstösslich fest: „Hier will ich leben“.

Erfolg in New York

Selbst wenn er dafür als Kellner oder Hilfsarbeiter jobben müsste. Doch mit einer geliehenen Canon AE 1 zieht er los, macht Fotos, putzt Klinken. Und bekommt die ersten Aufträge. „Ich habe mir die Hacken abgelaufen“, sagt er im Rückblick. Und: Wie erstaunt er über seinen Erfolg gewesen sei, denn „nach eineinhalb Jahren hatte ich mein erstes großes Billboard am Times Square“. Warum er reüssiert hat? Spreitzenbarth kann nur mutmaßen: „Zuverlässigkeit, Beharrlichkeit, Beständigkeit, einen professionellen Manager und Produzenten?“ Vielleicht sind es nicht nur diese Fähigkeiten, die den Pforzheimer auszeichnen, vielleicht ist es vielmehr jenes angenehme Understatement, jenes offene Eingehen auf sein Gegenüber, jenes weniger über sich selber reden, als zuhören. Eigenschaften, die vielleicht gerade im aufgedrehten Showbiz des Big Apple für Aufmerksamkeit sorgen. Und es ist natürlich auch die künstlerische Qualität, die überzeugen muss. „Man muss Visionen haben, besondere Sachen machen“, sagt er. Da sei die Arbeit dann wie ein Rausch, eine totale Erfüllung.

In den folgenden Jahren wird Spreitzenbarth nicht nur zum Lieblingsfotografen von Mode-Magazinen wie Cosmopolitan, Elle oder Harper’s Bazaar, er hat auch die großen Stars wie Selma Hayek, John Legend, Diane Kruger oder Wyclef Jean vor der Linse. Doch daneben entstehen gemeinsam mit Kreativ Direktor, Produzent, Manager und Freund Matt Lehitka Kunstprojekte und Bildbände. Wie jene Aufsehen erregende Arbeit mit Bai Ling. Für seine Reihe „8 Spirits – Lost Souls“ fotografiert der die bekannte Schauspielerin („The Crow“, Spike Lees „She hate me“ ) in Los Angeles, Las Vegas und Berlin.

Traum von Freiheit

In kaiserlichen Roben aus Tibet zeigt er die Chinesin, die in ihrer kommunistischen Heimat Dienst an der Waffe schob, vor einer jener „76“-Tankstellen, die so sehr für den amerikanischen Traum von Freiheit und Mobilität stehen, wie das traditionelle Gewand für die Unterdrückung der Tibeter durch China. Spreitzenbarth führt mit dieser Fotoserie die Diskrepanz der Systeme vor Augen, die Zerrissenheit, die Menschen wie Bai Ling fühlen. Doch Spreitzenbarth gibt keine politischen Statements ab, ist kein Revolutionär, sondern einer, der mit stillen, nachdenklichen Bilder provoziert. Und dass dabei auch viel nackte Haut von Bai Ling zu sehen ist, das tut dem auch finanziellen Erfolg der Fotoserie keinen Abbruch…

Doch wie kommt Spreizenbarth nun zurück an die Orte seiner Kindheit? Vor knapp zwei Jahren hatte er seine Muse Melissa Kurland auf Sofas des deutschen Herstellers Bretz für seinen Bildband „Behind the Cat“ fotografiert.

Der Möbelhersteller Bretz war so angetan, dass er mit dem Fotokünstler eine Kooperation vereinbarte, die neuen Kollektionen gemeinsam mit seinem Kreativ Direktor und Produzenten in Szene zu setzen.

Wie und wo, das entscheiden ganz alleine die beiden Wahl-New-Yorker. Die dachten zuerst an Berlin, doch dann kommt eine ungewöhnliche Begegnung ins Spiel: „Eines Nachmittags klingelte es an der Tür meines Studios in Chelsea“, erinnert sich Spreitzenbarth: Enzkreis-Landrat Karl Röckinger steht mit dem Nussdorfer Kunstsammler Peter Klein vor der Tür. In der Kunstsammlung des Enzkreises ist Spreitzenbarth bereits seit längerem vertreten, nach dem Spontanbesuch kommt auch Klein als neuer Sammler hinzu. Und der verfügt über einen spannungsvollen Ausstellungsbau von Folker Rockel. Schnell ist Spreitzenbarth für das dort herrschende Licht- und Schattenspiel, für die ungewöhnlichen Räume aus Beton und Glas zu begeistern. So entstanden im Museum außergewöhnliche arbeiten – mit seiner Muse und seinem großen Stab, die Spreitzenbarth jetzt erstmalig der Weltöffentlichkeit präsentiert. „Körperskulpturen“ der besonderen Art.

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