(openPR) FIRST LEGO League nimmt Berührungsängste und fördert bereits junge Schüler in Naturwissenschaften
Die Krise ist noch nicht ganz ausgestanden, da wird für viele Firmen Fachkräftemangel zum ernsten Problem: Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) können nur 30 Prozent der Betriebe offene Stellen problemlos besetzen. Das rein spendenfinanzierte Bildungsprogramm FIRST LEGO League (FLL) setzt an genau diesem Punkt an und das bereits bei jungen Schülerinnen und Schülern. Das Programm wird maßgeblich durch Partner in der Wirtschaft gefördert, die selbst die Krise zu spüren bekommen haben und starke Einschnitte in den eigenen Prozessen vornehmen mussten. Aber die Unterstützer und Förderer standen mit großer Mehrheit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu dem Programm und behalten ihr Engagement bei.
Auch in den Schulen wird der Wettbewerb stark unterstützt und so startet die diesjährige Wettbewerbssaison erneut mit einem Teilnahmerekord: 741 Teams mit über 5.700 Schülerinnen und Schülern haben sich in 52 Regionen für den Wettbewerb angemeldet. Das jährlich durchgeführte Bildungsprogramm besteht aus zwei Teilen: im praktischen Teil konstruieren alle Teams aus Sensoren, Motoren und vielen bunten LEGO Steinen einen eigenständig agierenden Roboter und lösen mit ihm zusammen knifflige Aufgaben rund um ein vorgegebenes Thema. Im theoretischen Teil analysieren die Teams ein lokales Problem und sprechen Empfehlungen für eine Verbesserung dieser Situation aus.
Das diesjährige Thema ist der „Biomedizintechnik“ gewidmet. Im Fokus der Teams steht die Erforschung des neuesten Standes der Biomedizin und der in ihr verwendeten Technik. FLL Teams entdecken neue Wege, Verletzungen zu heilen, genetische Vorbelastungen zu überwinden und das Leistungsvermögen des Körpers zu verbessern. Alles mit dem Ziel, das Leben wertvoller und gesünder zu gestalten.
Das Bildungsprogramm FLL ist Teil eines weltweiten Bildungsprogramms und wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Ungarn, der Tschechischen Republik, in Polen und der Slowakei unter der Verantwortung des gemeinnützigen Vereins HANDS on TECHNOLOGY (HoT e.V.) mit Sitz in Leipzig veranstaltet.
An FLL teilnehmen können Schüler und Schülerinnen zwischen 10 und 16 Jahren. Jedes Team besteht aus fünf bis zehn Mitgliedern sowie einem erwachsenen Coach. Es konstruiert und programmiert acht Wochen lang einen Roboter auf der Basis von LEGO Mindstorms und bereitet eine eigene Forschungspräsentation vor. Als Höhepunkt treffen sich alle Teams bei den Regionalwettbewerben. Die Gewinnerteams aus den Regionalwettbewerben reisen zu Semi Finals, in denen die Finalteilnehmer ermittelt werden.
Der Regionalwettbewerb Dresden findet am 06.11.2010 ab 09:00 Uhr statt. Die Robot-Games, die auch junge Besucher/innen live erleben können, starten ab 13:00 Uhr. Der Veranstaltungsort ist die Fakultät Informatik der TU Dresden, Nöthnitzer Straße 46, 01187 Dresden. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Der EINTRITT ist FREI !
Das Kinder- und Jugendhaus INSEL des LJBW e.V. ist Ausrichter des Regionalwettbewerbes. Namhafte Unternehmen wie SAP und INFINEON unterstützen den Dresdner Ausscheid.








