(openPR) Berlin, 21. Oktober 2010. Der Strommarkt in Deutschland gerät in Bewegung. Der seit 2003 existierende Energieversorger FlexStrom will prüfen, wie ein Rettungsszenario für den Konkurrenten TelDaFax aussehen kann. Die FlexStrom Aktiengesellschaft arbeitet profitabel und plant seit einiger Zeit, durch Zukäufe zu wachsen.
„Es geht uns um die Liberalisierung des Energiemarktes, deshalb ist FlexStrom hier bereit, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Vorstandschef Robert Mundt. Die angebliche Schieflage von TelDaFax bedroht derzeit mehrere hundert Arbeitsplätze. Mehr als 500.000 Strom- und Gaskunden würden außerdem bei einer tatsächlichen Insolvenz automatisch in den Grundversorgungstarif fallen. „Wenn es möglich ist, wollen wir das mit einem Unterstützungsangebot verhindern“, so FlexStrom-Chef Mundt.
Bereits vor Monaten hat FlexStrom die Beratungsgesellschaft Corporate Finance Partners damit beauftragt, sich nach möglichen Übernahmezielen unter Energieversorgern in Deutschland umzuschauen. Ein höherer zweistelliger Millionenbetrag steht für Investment zur Verfügung. Nun rückt die TelDaFax Energy als Ziel in den Focus.
„Es ist uns ein Herzensanliegen, dass der Strommarkt in Deutschland endlich in Bewegung kommt“, so Robert Mundt. In einer Studie für die Grünen hatten Experten der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in dieser Woche bereits festgestellt, dass Stromkunden in Deutschland viel zu hohe Strompreise bezahlen, weil der Markt noch nicht ausgeprägt genug ist.
„Die Stromkunden können nur profitieren, wenn es ausreichend Wettbewerb gibt“, sagt FlexStrom-Chef Mundt. Es wäre das absolut falsche Signal, wenn die Kunden von TelDaFax sich auf einmal beim Grundversorger wiederfänden – und mehrere hundert Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren würden.
Die FlexStrom Aktiengesellschaft existiert seit rund sieben Jahren. 2003 als Familienunternehmen gegründet, zählt FlexStrom derzeit rund 400 Mitarbeiter am Standort Berlin und konnte sich in den vergangenen Jahren als einer der größten konzernunabhängigen Energieversorger in Deutschland etablieren.






