(openPR) Leipzig. Die Strompreise steigen und das bringt Bewegung in den ehemals starren Energiemarkt. Der einzige Ausweg für den Verbraucher: ein Wechsel des Energieversorgers. Doch die Kunden sollten vorsichtig sein bei Anbietern von Paketpreisen oder Vorkasse wie z. B. BonusStrom, TelDaFax oder FlexStrom.
Sichere Stromversorgung auch bei einem Anbieterwechsel
Die jüngsten Ankündigungen etlicher Energieversorger, ihre Preise erneut anzuheben, sollte den Stromkunden Anlass geben, den Versorgerwechsel vorzunehmen. Die Sorge, bei einem Anbieterwechsel könne es zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen, ist unbegründet, da der Grundversorger zur Belieferung mit Strom gesetzlich verpflichtet ist. Eine zuverlässige Stromversorgung ist demnach jederzeit garantiert. Auch nach einem erfolgreichen Wechsel bleiben der Zähler sowie die Leitungen im Besitz des Netzbetreibers. Die Zählerstände werden bei einem Wechsel entweder vom Lokalversorger (meist den Stadtwerken) oder vom neuen Anbieter abgelesen. Für eventuelle Wartungsarbeiten ist nach wie vor der Netzbetreiber zuständig. Eine Auswechselung des Stromzählers ist bei einem Wechsel des Anbieters nicht notwendig.
Stromtarife vergleichen
Die schnellste und unkomplizierteste Möglichkeit, den günstigsten Tarif bzw. Anbieter zu finden, bietet ein Vergleich über einen Internet-Tarifrechner. Die Verbraucherzentrale empfiehlt unter anderem das Online-Portal www.kilowatthandel.de. Nach Angabe des Jahresverbrauches und der Postleitzahl werden die besten Tarife mit den jeweiligen Konditionen angezeigt. Ein Vertragsabschluss ist online möglich oder der Verbraucher lässt sich den Vertrag per Post zuschicken. Der neue Versorger kümmert sich um die Kündigung des alten Vertrages, so dass keine weitere Mühe nötig ist. Nach ca. 6-8 Wochen kommt der Strom vom neuen Versorger.
Warnung vor Paketpreisen und Festpreisprodukten
Seit einigen Jahren gibt es durch verschiedene Anbieter Strompakete bzw. Produkte mit Vorkasse: Verbraucherschützer warnen vor diesen Angeboten. Wer Vorkasse leistet, erhält im Insolvenzfall des Energieversorgers unter Umständen sein Geld nicht zurück. Strompakete sind ebenso kritisch zu betrachten. Der Verbraucher kauft hier eine vorab vereinbarte Menge an Strom – jedoch ist der Bedarf im Voraus schlecht einzuschätzen. Wenn der Kunde weniger verbraucht, muss trotzdem das ganze Strompaket bezahlt werden; ein Mehrverbrauch wird dann meist noch teurer, so dass die vorab gedachte Ersparnis zunichte gemacht wird. Aus diesen Gründen fehlen z. B. bei kilowatthandel.de derartige Anbieter wie BonusStrom, TelDaFax, FlexStrom, und Stromistbillig.







