(openPR) … zumindest wenn es nach den Vorstellungen der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg geht. Diese möchte im Zuge der 'Schrumpfung ihres Instrumentenkastens' auf Instrumente wie JobRotation gerne verzichten: 'bringt ja nichts!'
Leider geht dabei das Motto 'weniger ist mehr' nicht immer auf. Zumindest wenn man die Bemühungen der Agenturen im Hinblick auf nachhaltige Integration von Arbeit Suchenden mittels der Instrumente aus dem JobAQTIV-Gesetz betrachtet.
Dass es trotzdem geht und vor allem auch Sinn macht, haben die Ergebnisse eines Projektes des Bundesverbandes JobRotation im Rahmen der europäischen Beschäftigungsinitiative EQUAL gezeigt.
Trotz der widrigen Rahmenbedingungen, die die projektdurchführenden Unternehmen vorfanden, wie z. B. die nicht einheitliche Anwendung der Fördermöglichkeiten aus dem SGB III (wie den Paragraphen §§ 235 c, 229 ff und 417) oder die mangelnde Bereitschaft von vor allem Klein- und mittelständischen Unternehmen in Zeiten von Konjunkturschwächen, in ihre Mitarbeiter in Form von Weiterbildung zu investieren, gelang es aufzuzeigen, dass wertvolle Potenziale in der JobRotation für vor allem Ältere, An- und Ungelernte sowie Migranten und Frauen liegen.
Und das nicht nur auf der Seite der Arbeit Suchenden sondern auch – und darauf legen die Macher dieser Projekte wert, für die Angestellten und ihre Unternehmen selbst.











