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Heizölpreis 20. Oktober: Händler gewähren leichte Abschläge

20.10.201017:22 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Heizölpreis 20. Oktober: Händler gewähren leichte Abschläge

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der Rohölpreis hat sich im Tagesverlauf leicht stabilisiert. Mit rund 80 Dollar für ein Barrel US-Leichtöl (WTI) und 82 Dollar für Nordseeöl (Brent) lagen die Notierungen am Nachmittag etwas höher als am Morgen.
Der Ölpreis nähere sich damit allmählich dem durch die Fundamentaldaten gerechtfertigten Niveau, so die Rohstoffanalysten der Commerzbank. Den marktgerechten Preis sehen sie bei „deutlich unter 80 Dollar.“ Ein Niveau, mit dem offenbar auch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zufrieden wäre, wie Vertreter des Kartells mehrfach betonten.
Der leichten Kursanstiege von heute indes sind auf den stärkeren Euro und festere Aktienmärkte zurückzuführen. Des Weiteren agieren die Anleger an den Börsen abwartend. Sie blicken mit Spannung auf die Veröffentlichung der US-Bestandszahlen durch die Energiebehörde. Gut möglich, dass die Daten dem Handel neue Impulse geben. Teil eins der wöchentlich publizierten Lagerdaten vermochte das kaum: So hielt das American Petroleum Institute neben steigenden Rohölbeständen moderat fallende Produktvorräte fest.
Derweil gaben die hiesigen Heizölpreise erwartungsgemäß etwas nach. Der Abschlag betrug 36 Cent je 100-Liter-Partie Heizöl EL. Bei einer Lieferung ab 3.000 Litern beläuft sich der Bezugspreis demnach auf 67,54 Euro, das ergab die Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau. Der Durchschnittspreis des aktuellen Monats bewegt sich bei 68,37 Euro. Zum Vergleich: Vor einem Jahr kostete die 100-Liter-Partie 59,90 Euro; am 20. Oktober 2008 73,70 Euro.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.

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