(openPR) LAUPHEIM - Als Dr. Dorothea Laupheimer im November 1985 ihre kieferorthopädische Praxis in Laupheim eröffnete, schloss sie hier eine Versorgungslücke und war bundesweit eine der ersten mit einem Schwerpunkt in ganzheitlicher Kieferorthopädie. „Seither haben wir uns mit Laupheim entwickelt - hier hat sich in 25 Jahren viel getan“, sagt die Fachzahnärztin.
„Ganzheitliche Kieferorthopädie ist heute wichtiger denn je“, ist Dr. Laupheimer überzeugt. Denn Zähne und Kiefer hängen in vielfältiger Weise mit den Körperorganen und dem Knochengerüst zusammen. Eine Beobachtung, die Laupheimer vielfach in ihrer Arbeit gemacht hat: „Ich habe mich oft gewundert, weshalb manche Behandlungen bei vergleichbaren Problemen gut und manche weniger gut verliefen.“ Dies veranlasste sie, den komplexen Zusammenhängen im Körper immer weiter nachzugehen. In der Folge wurden die eigenen therapeutischen Möglichkeiten durch jahrelange Fortbildungen beispielsweise in Osteopathie oder „Applied Kinesiology“ systematisch ausgebaut. 2004 gründete Laupheimer den „Laupheimer Arbeitskreis interdisziplinärer Ganzheitsmedizin“, der den Fachaustausch verschiedener Ärzte und medizinischer Berufe organisiert. Besonders wichtig ist der Kieferorthopädin jedoch, dass Ärzte und Therapeuten in der Behandlung konkret zusammenarbeiten und gemeinsam für den Patienten Sorge tragen.
Für Laupheimer wird der ganzheitliche Ansatz immer zwingender: „Besonders die Kinder sind immer mehr mit Krankheiten wie Migräne und Allergien belastet.“ Allgemeine Probleme wie denaturierte Nahrung, Pestizide und andere chemische Gifte, aber auch Bewegungsmangel und Stress bilden sich zunehmend auch in ihrer Praxis ab. Laupheimer sieht jedoch nicht nur negative Entwicklungen: „Die Leute sind kritischer und informierter geworden, sie erwarten mehr, viele werden auch gesundheitsbewusster und aufgeschlossener für ganzheitliche Ansätze.“
Bevor sich Dr. Laupheimer in Laupheim niederließ, mussten die Patienten für eine kieferorthopädische Behandlung den Weg nach Ulm auf sich nehmen. Dass die Praxis eine riesige Lücke schloss, beweist ihre rasante Entwicklung: Mit drei Mitarbeitern startete der Betrieb auf 170 Quadratmetern in der Rabenstraße. „Innerhalb des ersten Vierteljahrs mussten wir dann zwei weitere Mitarbeiter einstellen und mieteten bald Räume im Obergeschoss hinzu“, erinnert sich Laupheimer. Heute kümmert sich ein knapp 40-köpfiges Team um die Patienten. Von Beginn an war die Praxis mit einem eigenen zahntechnischen Labor ausgestattet, in dem Zahnspangen hergestellt und repariert werden können. Auch die Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachhelferin wird seit 25 Jahren durchgängig angeboten. Die fachzahnärztliche Betreuung der Patienten lag hingegen in den ersten fünf Jahren bei Dr. Laupheimer alleine, bevor 1990 eine erste Assistenzärztin hinzu kam. 1992 trat dann ein Kieferorthopäde als Teilhaber in die Praxis ein, die seither als Gemeinschaftspraxis mit bis zu vier Kollegen geführt wird.
Seit 1995 können die Patienten in den jetzigen Praxisräumen in der Bronner Straße behandelt werden. 330 Quadratmeter stehen nun für den gesamten Betrieb zur Verfügung. Bereits in der Planungsphase konnte Dr. Laupheimer auf den Zuschnitt der Räume Einfluss nehmen. Ein Glücksfall, denn „großzügigere Räume erlauben auch, dass man sich mit Patienten eingehender befassen kann“, schildert die Kieferorthopädin. 1998 bekam die Praxis, bundesweit bis heute einmalig, die Berechtigung zur 3-jährigen fachzahnärztlichen Weiterbildung, die sonst zumindest teilweise an Universitätskliniken absolviert werden muss. „Dafür müssen wir große Anforderungen an das Behandlungsspektrum, die Ausrüstung, eine Fachbibliothek und den Lehrplan erfüllen“, erläutert Laupheimer. Damit gelang ein großer Schritt für die Praxis, der ihre Arbeit bis heute prägt. „Dadurch kommen immer wieder junge hochqualifizierte Assistenten von verschiedenen Universitäten, die neue Impulse bringen“, sagt Laupheimer. Die Kehrseite ist, dass sich die frischgebackenen Fachzahnärzte nach ihrer Ausbildung meist selbständig machen wollen und die Gemeinschaftspraxis wieder verlassen.
In den vergangenen 25 Jahren hat Dr. Laupheimer auch eine enorme technische Entwicklung in ihrem Fachbereich miterlebt. „Anfangs gab es kein geeignetes Computerprogramm für Kieferorthopädie - das haben wir dann selbst entwickelt“, erinnert sich Laupheimer. Heute gebe es hingegen ausgefeilte Programme, die auch verbesserte Möglichkeiten zur Statistik und wissenschaftlichen Auswertung bieten. Dies hilft nicht nur der Verbesserung der eigenen Behandlungsmethoden, sondern auch dem Fachaustausch auf Kongressen und in der Weiterbildung. Seit vielen Jahren ist Dr. Laupheimer eine gefragte Referentin in Fachkreisen sowie für öffentliche Vorträge.
„Auch bei den kieferorthopädischen Geräten hat sich unheimlich viel getan“, sagt Laupheimer. Beispielsweise gebe es heute viele Möglichkeiten unsichtbarer Zahnschienen und hässliche Gesichtsbögen konnten durch Apparaturen ersetzt werden, die im Mund liegen. Allerdings seien andererseits die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen immer mehr zurückgeschraubt worden. Der eigentliche Gewinn der vergangenen 25 Jahre sei aber ohnehin nicht technischer Natur, sondern der persönliche Erfahrungsschatz in einem komplexen Fachgebiet, der jedem Patienten direkt zugute kommt.
INFO: Weitere Informationen zur Gemeinschaftspraxis Dr. Laupheimer im Internet unter www.ganzheitliche-kieferorthopaedie-laupheim.de.










