(openPR) In Österreich sind rund 700.000 Personen von Osteoporose betroffen. Neben einer massiven Einschränkung der persönlichen Lebensqualität bedeutet Osteoporose auch eine enorme Belastung des Gesundheitssystems. Doch sowohl Osteoporose-Prävention als auch Osteoporose-Therapie liegen maßgeblich in der Selbstverantwortung der Patienten, wie Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher betont. Ein interessanter Ansatz hierfür ist das kybun-Bewegungskonzept: Es eröffnet eine einzigartig unkompliziert in den Alltag integrierbare Möglichkeiten, der Krankheit und ihren Folgen durch mehr gesunde Bewegung den Kampf anzusagen.
Osteoporose ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens und bedeutet eine gesteigerte Brüchigkeit des Knochens. Sowohl die für Osteoporose typische Schmerzsymptomatik als auch der mit Fortschreiten der Krankheit verbundene Mobilitätsverlust bedeuten eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität. Doch Osteoporose ist kein unausweichlicher Schicksalsschlag. Jeder einzelne kann durch relativ einfache Maßnahmen wirksam zur Prävention bzw. Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit beitragen. Neben einer kalziumreichen Ernährung ist vor allem ausreichend Bewegung ein wesentlicher Faktor. „Wer nicht trainiert, verliert fünf bis zehn Prozent der Muskel- und damit auch Knochenmasse pro Jahr. Bereits ein konsequentes Training von fünf bis zehn Minuten täglich reicht aus, um Kraft und Beweglichkeit zu trainieren und damit Osteoporose entgegenzuwirken. Liegt allerdings eine Diagnose bereits vor, sollte der Fokus auf die Bereiche Muskelaufbau und Koordinationstraining gelegt werden“, betont Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher, Vorstand des Ludwig Boltzmann Instituts für Konservative Orthopädie und Schmerztherapie im Neurologischen Zentrum Rosenhügel und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Osteoporose Selbsthilfe Wien, und ergänzt: „Das kybun-Bewegungskonzept liefert hierfür einen leicht umsetzbaren und unkompliziert in den Alltag integrierbaren Ansatz.“
kybun-Bewegungskonzept bei Osteoporose: Prävention – Therapie – Rehabilitation
Sowohl die flexibel einsetzbare Gesundheitsmatte kyBounder als auch die innovative Fußbekleidung kyBoot bieten einen weichen, leicht instabilen Untergrund. Dieser regt einerseits die Muskulatur zu permanenten, kleinen Ausgleichsbewegungen an und trainiert diese damit bis in die tiefliegenden Schichten. Andererseits bedeutet die sanfte Instabilität der kybun-Produkte auch ein effektives Training von Balance und Sensomotorik, das eine Reduktion des Sturzrisikos sowie eine Verbesserung von Körperhaltung und Körperbeherrschung bewirkt. Das kybun-Bewegungskonzept ermöglicht es damit, unkompliziert mehr gesunde Bewegung in den Alltag zu integrieren und den Abbauvorgängen, die mit Osteoporose verbunden sind, entgegenzuwirken. Auf dem kyBounder können darüber hinaus mit einer Vielzahl einfach durchzuführender Übungen einzelne Muskel- und damit Knochenbereiche gezielt aufgebaut und gestärkt werden. „Der kyBounder eignet sich besonders gut für Therapie und Rehabilitation, da er eine hervorragende Möglichkeit bietet, gemeinsam mit dem Patienten maßgeschneiderte Trainingsprogramme zu erarbeiten, die problemlos zuhause umgesetzt werden können“, bestätigt auch Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher die Praxistauglichkeit der Gesundheitsmatte.
Beispiel Oberschenkelhalsbruch: gesundheitliche und volkswirtschaftliche Folgen von Osteoporose
Bei Osteoporose handelt es sich aufgrund des erhöhten Frakturrisikos um ein Gesundheitsproblem, das häufig mit dramatischen Folgen für den einzelnen, aber auch enormen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden ist, wie das Beispiel der Oberschenkelhalsfrakturen zeigt: In Österreich erleiden jährlich 14.000 Personen einen Oberschenkelhalsbruch, 90 Prozent davon verursacht durch Osteoporose. Die gesundheitlichen Folgen reichen von Pflegebedürftigkeit über chronische Schmerzen bis hin zu lebensbedrohlichen Konsequenzen. Nur 50 Prozent der Betroffenen erholen sich wieder vollständig, 30 Prozent bleiben behindert und 20 Prozent versterben an den Komplikationen. Die Folgekosten von Oberschenkelhalsfrakturen belegen auch die volkswirtschaftliche Problematik von Osteoporose deutlich: Die Kosten der medizinischen Versorgung liegen bei etwa € 12.500,- pro Oberschenkelhalsfraktur, was jährliche Kosten in Höhe von insgesamt 175 Millionen Euro bedeutet. Berücksichtigt man zusätzlich die Kosten für Rehabilitationsmaßnahmen, verdreifachen sich die Folgekosten auf ca. 525 Millionen Euro pro Jahr. Und dabei sind alle anderen, nicht mit Oberschenkelhalsfrakturen verbundenen Kosten, die durch Osteoporose verursacht werden, noch nicht einmal berücksichtigt.







