(openPR) Deutschland und Israel - Partnerschaft für die Zukunft
Von den Außenministern Joseph Fischer und Silvan Schalom
In einem gemeinsamen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe) geben die beiden Außenminister Joseph Fischer und Silvan Schalom ihrer Sorge um die Zukunft des deutsch-israelischen Verhältnisses Ausdruck. "Nur wenn es gelingt, auch junge Menschen für die Besonderheit unserer Beziehungen zu sensibilisieren, kann die Freundschaft zwischen unseren Ländern weiterwachsen." Aus Anlaß des 40. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen und des 60. Jahrestages des Kriegsendes sehen die beiden Minister die Gefahr einer Zäsur: "Ob das Fundament unserer bilateralen Beziehungen auch in Zukunft tragfähig sein wird, hängt davon ab, ob auch die junge Generation bereit und in in der Lage ist, das dichte Geflecht enger persönlicher Beziehungen ebenso wie offizieller Kontakte weiterzuspinnen."
Mit dem Abtreten der Erlebnisgeneration werde die aus den tragischen Erfahrungen der Shoa hervorgegangene besondere Partnerschaft nicht mehr selbstverständlich sein, zumal "wir auch in Deutschland und Europa noch immer mit Manifestationen des Antisemitismus konfrontiert werden," beklagen die Außenminister. Dagegen setzen Fischer und Schalom die gegenwärtigen "zahllosen Aktivitäten im Jugend- und Schüleraustausch, im Rahmen von Städtepartnerschaften sowie in Kultur, Wissenschaft und Sport."
Mit dem gegenwärtigen Stand des beiderseitigen Verhältnisses sind die Außenminister zufrieden: "Israel betrachtet Deutschland heute als wichtigen Partner und Freund in internationalen Foren und besonders in der Europäischen Union."
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