(openPR) Wichtiger Ansprechpartner beim Rauchstopp
sup.- "Raucherberatung ist die wichtigste breitenmedizinische Intervention überhaupt", sagt Dr. Jürg Hamacher vom Universitätsspital Bern (Schweiz). Das sehen die Patienten ganz ähnlich: Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsforschungsinstituts TNS Healthcare erwarten 76 Prozent der Bundesbürger, dass der Arzt sich für Rauchentwöhnungsmaßnahmen einsetzen sollte. Die Realität sieht aber meistens ganz anders aus, nur die wenigsten Hausärzte sprechen ihre Patienten auf das Thema Rauchen an. Dabei können sie neben Motivation und Beratung zum Rauchstopp auch mit Medikamenten entscheidend zu einem dauerhaften Nikotinverzicht beitragen. "Es ist wichtig, den Raucher in den ersten drei Monaten nach dem Ausstieg vor Entzugssymptomen zu schützen, z. B. mit dem Wirkstoff Vareniclin", empfiehlt Dr. Justus de Zeeuw vom St. Josef Krankenhaus Haan. Dieser verschreibungspflichtige Wirkstoff (z. B. Champix), der speziell zur Rauchentwöhnung entwickelt wurde, reduziert Entzugssymptome sehr effektiv und schützt dadurch vor einem Rückfall.







