(openPR) Der Myrtenlikör ist sehr eng mit der Tradition Sardiniens verbunden. Aufgrund der Üppigkeit und dem Aroma gilt die Myrte als heilige Pflanze der Venus, der Göttin und Beschützerin der Liebe.
Im Herbst kann man bei einem Streifzug durch die sardische Macchia häufig auf kleine Büsche mit dunkelgrünen Blättern, an denen blaubeerähnliche Früchte hängen, entdecken. Aus diesen Früchten oder auch den Blättern und Blüten dieser immergrünen Myrten-Pflanze wird in Sardinien der sehr beliebte und verdauungsfördernde Mirto-Likör hergestellt, der traditionell nach fast jedem Essen und oder als Aperitif gut gekühlt getrunken wird. Mirto Rosso wird von den Beeren und der Mirto Bianco aus den Blättern und Blüten der Myrten-Pflanze hergestellt. Viele Sarden sind deshalb im Herbst unterwegs, um die Beeren der Myrte zu sammeln und sich daraus ihren eigenen Likör herzustellen. Wer bei Sarden zu Gast ist, bekommt oft traditionell diesen aromatischen, selbstgebrannten Likör angeboten.
Mirto gibt es auf Sardinien überall zu kaufen und ist das ideale Mitbringsel aus dem Urlaub, da dieser Likör außerhalb Sardinies kaum bekannt ist.
Die Blätter und Beeren Myrte findet man aber auch in der sardischen Küche als Gewürz wieder. Die Beeren werden in den Marinaden von Wildgerichten und bei der Herstellung von Salsiccia (Salsiccia al Mirto) verwendet.
Die Zweige der Myrte dienen auch zum aromatisieren von gegrilltem Fleisch . Wenn die Myrte als Grillholz benutzt wird, verleiht sie dem gegrilltem Fleisch einen würzigen und sehr angenehmen Geschmack. Man kann aber auch das Fleisch vor dem Grillen mit frischem Myrtenlaub umwickeln oder die Leibeshöhlen damit befüllen, was für einen sehr aromatischen Geschmack des Fleisches sorgt.












