(openPR) Sie kommen aus Berlin, Strasbourg und Reutlingen, sind zu siebt und die ersten Studierenden des neuen trilingualen Masterstudiengangs „European Management Studies“ der ESB Business School der Hochschule Reutlingen, der in Kooperation mit der Universität Strasbourg organisiert wird.
Pünktlich um viertel nach acht starteten sie auch gleich am Montag, 4. Oktober 2010, mit einer vierstündigen BWL-Vorlesung bei Professor Dr. Christoph Binder, die alle ausnahmslos sehr interessant und super fanden.
Bei einem kleinen Empfang hatte die internationale Gruppe Gelegenheit mit französischen und deutschen Professoren, Studiengangsleitern und Organisatoren ins persönliche Gespräch zu kommen. ESB-Dekan Professor Dr. Ottmar Schneck begrüßte von der Partneruniversität E.M. Strasbourg-Partenaires den Directeur Francis Schillio, Ph.D. und Studiengangsleiterin Marjorie Lecerf, die sich über den Krimi „Schwabenehre“ und einen kleinen ESB-Bären freuen konnten.
Die deutschen Studentinnen, Annalisa Infante, Verena Wagner und die französischen Studierenden Amandine Guio und Matthias Schüwer haben alle einen sprachwissenschaftlichen Studienhintergrund. So studierte die Reutlingerin Annalisa zum Beispiel in Konstanz Sprachwissenschaften und fand die erste BWL-Vorlesung extrem spannend. Verena aus Berlin hat zudem noch Argrarwissenschaften studiert und fühlt sich als Hauptstädterin im überschaubaren Reutlingen bereits sehr wohl. Amandine und Matthias ergänzten ihr sprachwissenschaftliches Studium bereits mit BWL. Matthias möchte nach seinem Master gerne in Deutschland arbeiten - sein Bruder ist bereits in Frankfurt in der Marketingbranche tätig. Der Deutsch-Franzose Laurent Kettler kommt aus Bremen und hat in Strasbourg Jura und BWL studiert. Mit ihrem soziologischen Bachelor-Hintergrund ergänzt Anusha Tayebo den Studien-Mix, aus dem sich die Master-Truppe zusammensetzt. Für sie alle ist der trilinguale Masterstudiengang eine optimale Ergänzung, um mit dem zu erwerbenden Master of Arts im deutsch-französischen Wirtschaftsraum einen interessanten Job zu finden.
Die Studierenden erfüllen somit par excellence die Voraussetzungen für diesen Studiengang, der sich vor allem an Absolventen geistes-, sozial- oder naturwissenschaftlicher Fächer (Bachelor oder gleichwertige Abschlüsse mit mind. 180 ECTS-Punkten) wendet, die Interesse am deutsch-französischen Wirtschaftsraum und gute Sprachkenntnisse haben.
Ein Jahr lang werden sie jetzt auf dem Campus der Hochschule Reutlingen bei der ESB Business School die „Studienbank“ drücken, bevor es dann für ein weiteres Jahr an die französische Université de Strasbourg geht. Sie lernen auf deutsch, französisch und englisch und dürfen sich am Ende über zwei anerkannte Masterabschlüsse freuen.
Der Stundenplan ist straff und beinhaltet neben „kantigen Hardfacts“ wie Produktionsmanagement bei Studiengangsleiter Professor Dr. Dieter Fink und den Softskills im Interkulturellen Management bei Professor Dr. Nello Gaspardo alle klassischen betriebswirtschaftlichen Fächer. Die französische Studiengangsleiterin Majorie Lecerf freut sich über ihre neuen Studenten, denn die Nachfrage von Unternehmen nach Absolventen mit deutsch-französischer Wirtschaftskompetenz sei groß, wie Umfragen bei Firmenvertretern der Region Oberrhein ergeben haben. Absolventen des Studiengangs, die ihr im Erststudium erworbenes Fachwissen im Masterstudiengang durch solide BWL-Kenntnisse, interkulturelle Kompetenzen und internationale (Praxis-)Erfahrung erweitern, werden daher gute Berufschancen haben. Sie verfügen bei einem erfolgreichen Abschluss über eine Doppelkompetenz, die in Frankreich und Deutschland eine hervorragende Grundlage für einen Einstieg in vielfältige Managementpositionen eröffnet.
Die ESB Business School der Hochschule Reutlingen ist einer der größten und erfahrensten Anbieter von deutsch-französischen Studiengängen und Gründungsmitglied der deutsch-französischen Hochschule (DFH). „Seit über 30 Jahren bietet Reutlingen überaus erfolgreich Doppelabschlüsse mit französischen Partnerhochschulen an, das ist einer der Gründe, warum die Universität Straßburg, Reutlingen als Partner für den neuen Studiengang gewählt hat. Weitere ausschlaggebende Kriterien waren die guten Unternehmenskontakte der ESB Business School und die hohe Praxisorientierung der Studiengänge“, verrät ESB-Studiendekan Professor Dr. Stephan Seiter.











