(openPR) Leipzig. Erneut haben etliche Energieversorger Erhöhungen der Gaspreise angekündigt. Zum 1. Oktober passen 144 Versorger ihre Preise an bzw. bringen neue Tarife auf den Markt – das bedeutet in den meisten Fällen: Die Gaspreise erhöhen sich. Lediglich 58 Energieversorger senken die Preise.
Gewichtige Unterschiede prägen die Entwicklung am Gasmarkt. Um bis zu 19 Prozent steigen die Gaspreise zum 1. Oktober. Aber auch die entgegengesetzte Richtung ist zu beobachten: Senkungen zu Beginn der Heizperiode um 17 Prozent wurden ebenso angekündigt. Als Ursache für diese Differenzen ist zum einen – auf Grund der Nachwirkung der Wirtschaftskrise – das Gasüberangebot auf dem freien Markt zu benennen. Die Preise sind daher gesunken, so dass diese Anbieter Gas zu günstigen Konditionen anbieten können. Andere Energieversorger hingegen haben sich langfristig vertraglich gebunden; ihnen ist es nicht möglich, ihre Preise zu senken.
Die Kluft zwischen den günstigsten Angeboten und teuersten Tarifen wird immer tiefer. Damit profitieren die Kunden aber auch enorm, wenn sie zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Immer mehr überregionale Anbieter bieten günstige Konditionen der Gasversorgung an. Auch zahlreiche kleinere Stadtwerke haben ihr Marktgebiet ausgeweitet und bieten verstärkt in Nachbargemeinden Gas und auch Strom zu günstigen Preisen an. Ein Vergleich der Tarife – zum Beispiel unter www.kilowatthandel.de – bringt Informationen und Klarheit über das Einsparpotenzial. Da die Preisschere zwischen den Versorgern immer weiter auseinandergeht, raten Energieexperten: Umso mehr Kunden von ihren Wechselmöglichkeiten Gebrauch machen, umso stärker wird auch der Energiemarkt belebt. Der Anbieterwechsel erfordert keine technischen Veränderungen. Eine Unterbrechung der Versorgung ist nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG § 36) ausgeschlossen. Dies sollten die Konsumenten wissen.








