(openPR) "Rationen für Milchkühe verstehen lernen"
Ein AVA-Intensivseminar für Tierärztinnen und Tierärzten der Bestandsbetreuung zur Fütterung der Milchkuh
Eine sehr gute „Arbeitsgruppe“ von engagierten Tierärztinnen und Tierärzten traf sich zum AVA-Rations-Seminar, um intensiv zu diskutieren, welche Anhaltspunkte von Bedeutung sind, um die Fütterung von Milchkühen besser zu verstehen, kritisch zu hinterfragen, ggf. zu korrigieren – auf jeden Fall immer aber zu kontrollieren.
Ausgehend von den bedeutsamsten Grundfuttermitteln, Gras- und Maissilagen, wurden viele Beispiele mit Kursleiterin Dr.- Katrin Mahlkow-Nerge, die „TOP-Kennerin“ in Sachen Fütterung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, besprochen, das Futter anhand der Kriterien Geruch, Aussehen und Gefüge in der Arbeitsgruppe diskutiert und charakterisiert.
Beim Grundfutter wurden Prüfberichte von Futtermittelanalysen geprüft: Was sagen sie, wie plausibel sind die Ergebnisse? Was tun, wenn keine Analysenwerte vorliegen? Die TM-Gehalte wurden geschätzt und anhand einer schnellen Bestimmung in der Mikrowelle überprüft. Fragen wie: Wie hoch ist die realistische Grundfutteraufnahme? Wovon ist sie abhängig? Wieviel Milch ist daraus zu erzeugen? wurden intensiv diskutiert und beantwortet. Daneben besprach die Gruppe der teilnehmenden Veterinäre auch alles rund um das Kraftfutter in der Ration.
Wieviel Milch muss letztlich aus der Ration erzeugt werden? Stimmt das mit der tatsächlich gelieferten Milch überein? Wo liegen die Ursachen für eventuelle Diskrepanzen?
Ein Seminar, das keine Fragen in Sachen Ration und Rationsgestaltung offen ließ. Gerade die Tierärzte in der Bestandsbetreuung müssen Futterspezialisten sein, denn „die Ursache der meisten Erkrankungen liegt in der Fütterung“, wie E G Hellwig, Diplomagraringenieur und Fachtierarzt, in seiner Begrüßung betonte.
Ein weiteres Rationsseminar wird im Frühjahr 2011 angeboten. Besonders auf das 2-tägige Fütterungsseminar mit Besuch eines Praxisbetriebes am 8. und 9. Oktober wird die Fütterung weiter beleuchten und den Tierärzten als „Aufbaukurs“ für ihre täglichen Visiten dienen.
Weitere Informationen auf der Homepage der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) www.ava1.de











