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Tabakkonzern instrumentalisiert Kind für Zigarettenwerbung

04.10.201017:36 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Tabakkonzern instrumentalisiert Kind für Zigarettenwerbung

(openPR) Der Kiosk am S-Bahnhof des Rathaus Steglitz warb mit einem Kind für Zigaretten über drei Wochen bis zum 27. September 2010. Ein Bildschirm zeigte Werbung für die Zigarettenmarke Camel. Mitten im Bild steht ein ca. 10-jähriger Junge und zeichnet mit einer Leuchtspur ein Kamel. Um ihn herum sitzen in einem großen Kreis Frauen und Kinder im Schummerlicht der Abendsonne. An der Seite stehen zwei Zigarettenpackungen der Marke Camel. Kinder und Jugendliche zählen auch zu den Kunden des Kiosks, der neben Zigaretten Schokolade, Süßigkeiten und Limonade verkauft.

Es handelt sich hier um einen drastischen Verstoß gegen das Vorläufige Tabakgesetz, das im § 22 verbietet, Darstellungen zu verwenden, „die ihrer Art nach besonders geeignet sind, Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen,“. Der Gesetzeskommentator Walter Zipfel weist darauf hin, dass „auch die bildliche Darstellung von Jugendlichen und Heranwachsenden (Altersgruppe bis zu 21 Jahren)“ besonders geeignet ist, Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen.

Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hat am 1. Oktober diese illegale Zigarettenwerbung bei der für die bezirkliche Tabakaufsicht zuständigen Gesundheitsstadträtin von Steglitz-Zehlendorf, Barbara Loth, angezeigt. Spatz, der seit über zehn Jahre systematisch die Tabakwerbung in Berlin beobachtet, hat zum ersten Mal solch einen krassen Verstoß gegen das Tabakgesetz gesehen. Er verurteilt das skrupellose Vorgehen des Tabakkonzerns Japan Tobacco International auf das Schärfste, Kinder als Werbeträger einzusetzen. Er geht davon aus, dass die in dem Vorläufigen Tabakgesetz mit 25.000 € angegebene Obergrenze für ein Bußgeld ausgeschöpft wird.

Siehe beigefügte Fotos. Dieses Bild wurde auch unter http://www.alexandergutt.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/camel-poi_4x3.jpg
im Internet gefunden.

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