(openPR) Polizei- /Gerichtsberichte und Berichte zur Kommunalpolitik im Lokalteil einer Zeitung, haben großen Einfluß auf die Zufriedenheit der Zeitungsleser. Nach aktuellen Auswertungen aus der BALZ Datenbank zeigen sich deutliche Unterschiede in den Zufriedenheiten mit Polizei- und Gerichtsberichten bei regionalen Tageszeitungen: die Bandbreite von der besten zur schlechtesten Zeitung ist im Vergleich mit anderen Einflußfaktoren am größten (0,64).
Zeitungen, die sich mit dem Lokalteil differenzieren möchten, könnten dies erfolgsversprechend mit Polizei- und Gerichtsberichten versuchen.
Auch die Kommunalpolitik beeinflusst die Zufriedenheit der Zeitungsleser stark. Die Differenzierungsmöglichkeit gegenüber dem Wettbewerber ist im Vergleich nicht so leicht, da die Bandbreite mit 0,43 geringer ist.
"Berichte über Kommunalpolitik werden recht kritisch beurteilt, da hier auch die Einstellung zur Politik eine Rolle spielt. Das ist einfach ein sehr emotionales Thema“, erklärt Heike Thöricht, Consultant bei MSR Consulting. Leser von der Berichterstattung über die Kommunalpolitik zu begeistern, ist aufgrund des emotionalen Involvements eher schwierig. Bei Polizei- und Gerichtsberichten zeigt der Leser hauptsächlich Neugierde am Thema, ist aber selber nicht betroffen.
Über BALZ
BALZ, das Barometer für Anzeigenkunden- und Leserzufriedenheit, ist ein von MSR Consulting entwickeltes, individuelles Messinstrument, um Leser und Anzeigenkunden besser verstehen und betreuen zu können. Seit über 10 Jahren führt MSR Consulting kontinuierlich Zufriedenheitsbefragungen bei Anzeigenkunden und Lesern von regionalen Tageszeitungen durch.
Für die BALZ Datenbank Leserkunden werden die Leser von mehr als 80 Zeitungsausgaben jährlich befragt, differenziert bis auf Gemeindeebene. Weit über 100.000 Interviews in der Datenbank ermöglichen teilnehmenden Verlagen umfangreiche Benchmarks im eigenen Verbreitungsgebiet und mit dem Gesamtmarkt.
Aus der Positionierung des eigenen Unternehmens im Marktvergleich werden konkrete Maßnahmen zur Steigerung von Zufriedenheit und Bindung der Leserkunden abgeleitet.












