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Münchner Wissenschaftstage vom 23. bis 26. Oktober 2010

28.09.201015:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Im Mittelpunkt der Münchner Wissenschaftstage steht in diesem Jahr das Phänomen Energie. Ohne sie gäbe es kein Leben und keine Zukunft. Spitzenforscher und -techniker werden dieses Phänomen allgemein verständlich darstellen und erläutern. Die Münchner Wissenschaftstage "Energie: Grundlage des Lebens - Motor für die Zukunft" finden von Samstag, 23. Oktober, bis Dienstag, 26. Oktober, statt.



Zentraler Veranstaltungsort ist das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ganztägig findet hier am Wochenende, 23. und 24. Oktober, im Audimax ein Vortragsprogramm statt. Experten präsentieren an den Marktständen der Wissenschaft aktuelle Ergebnisse Ihrer Forschungen. Von Samstag bis Dienstag, 23. bis 26. Oktober, bieten zudem Hochschulen, wissenschaftliche Institutionen und forschende Unternehmen im Großraum München Führungen, Vorträge, Workshops und Tage der offenen Tür an. Spezielle Workshops sprechen Schüler und Kinder an.

Highlights sind die vier Abende in der Großen Aula der LMU: Am Samstag, 23. Oktober, steht die Frage: "Wie weit kommen wir mit den regenerativen Energien?" im Mittelpunkt. Darüber referieren und diskutieren die Energieexperten Dr. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, und Professor Günther Hasinger, Direktor des Max-Planck- Instituts für Plasmaphysik. Um die Frage "Mit Kernkraft gegen CO2-Schleudern?" geht es am Sonntagabend. Am Montag, 25. Oktober, liest u. a. Udo Wachtveitl, Darsteller des Tatort-Kommissars Leitmayr, aus dem Öko-Thriller "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach. Am Dienstag, 26. Oktober, referiert und diskutiert zum Thema "Energiepolitik und Klimaschutz im 21. Jahrhundert" Professor Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Mitglied im Weltklimarat, mit Professor Ferdi Schüth, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohleforschung. Dr. Reinhard Breuer, Chefredakteur der Zeitschrift 'Spektrum der Wissenschaft', moderiert den Abend.

Die Vorträge im Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität befassen sich vor allem mit der künftigen Energieversorgung. Dabei geht es um die klimafreundlichen und risikoarmen Energieformen Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie und ihre technischen Umsetzungen, z. B. in hybriden Solarzellen oder dem Projekt "Desertec". Auch die fossilen und nuklearen Energien werden dargestellt und diskutiert. Hier steht die Frage nach deren künftiger Bedeutung, vor allem unter dem Aspekt der schwindenden Ressourcen und des Risikos für Umwelt und Klima im Vordergrund. Auch die neuesten Erkenntnisse zu Energiespeichern, Elektroautos und zu energieeffizientem Bauen werden präsentiert. Ebenso werden Aspekte der Grundlagenforschung zu physikalischen und biologischen Energieformen beleuchtet. Auch andere Phänomene wie die der kreativen und kriminellen Energie kommen zur Sprache. Zudem wird ein Blick auf die Geschichte der Energienutzung geworfen und danach gefragt, welchen Einfluss neue Energien auf die Gesellschaft hatten.

An den Marktständen der Wissenschaft geht es unter anderem um: "Sonne und Sterne: Die natürlichen Energiequellen im Universum", "Wasserstoff als Energieträger", Elektrorennwägen, "Nanoteilchen - winzig klein, aber voller Energie", "Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen", "Clevere Energienutzung in der Tierwelt", "Energienutzung im Gehirn" und um dezentrale Energieversorgung durch intelligente Stromnetze.

Exkursionen führen u. a. in die Region der nachwachsenden Rohstoffe nach Straubing, ins Erlebniskraftwerk Walchensee, zum Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Irsching, zu landwirtschaftlichen Biogasanlagen im Süden Freisings und ins Europäische Kompetenzzentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege im Kloster Benediktbeuern. Bei Führungen vor Ort werden u. a. die Großanlage für Sonnenstrom auf der Messe München und die Biogasanlage im Tierpark Hellabrunn präsentiert, aber auch die Max-Planck-Institute für Ornithologie sowie für Physik und extraterrestrische Physik, die Tiefengeothermieanlage in Pullach und die Isar als Energieträger, z. B. im Wasserkraftwerk Isar 2. Das Deutsche Museum bietet Führungen zum Thema "Energie in der Geschichte", das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen lädt ein zu einem Tag der offenen Tür, die Münchner Volkshochschule bietet im Gasteig einen Vortragszyklus mit dem Titel "Energie - Licht - Leben; Forscher und ihre großen Entdeckungen".

Am Wochenende können Kinder von 9 bis 14 Jahren im KinderKunstLabor in der Ludwig-Maximilians-Universität München experimentieren und ihre Ideen für die Energien der Zukunft entwickeln. Im interaktiven EnergieSpar-Mobil haben sie die Möglichkeit, anhand verschiedener Modelle und Experimente den Weg des Stroms vom Kraftwerk bis in die Steckdose nachzuvollziehen.

Spezielle Workshops wenden sich am Montag und Dienstag an Schüler der 3. bis 13. Jahrgangsstufe. Sie finden im Museum Mensch und Natur, dem Deutschen Museum, im Botanischen Garten München, der LMU und TU München, dem Maier-Leibnitz-Laboratorium, dem Helmholtz Zentrum München und in vielen Schulen Bayerns statt. Lehrerfortbildungen werden in der Bayerischen Architektenkammer und der Alten Pinakothek angeboten.

Da die Kapazitäten vieler Räume und Labore, Führungen und Workshops begrenzt sind, benötigen einige Angebote eine Anmeldung.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei! Weitere Informationen, Anmeldekontakte und Kennzeichnung freier bzw. ausgebuchter Angebote unter: www.muenchner-wissenschaftstage.de

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