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Erfindungen waren gestern, strategische Innovationen sind heute

Bild: Erfindungen waren gestern, strategische Innovationen sind heute

(openPR) „Langsamer Abschied von Einstein, Edison und Co“

Allensbach, 27. September 2010. Sie sterben aus, die.Universalgenies und Erfinder, die ganze Epochen geprägt haben. Ihre Entdeckungen und Erfindungen waren wegweisend für Millionen von Menschen und haben den Alltag und die Zukunft entscheidend verändert. „Diese markanten Köpfe, die ihrer Zeit meist um Jahrzehnte voraus waren, sind angesichts fehlender wegweisender Neuentdeckungen und einschneidender Erfindungen Relikte der Vergangenheit“, so Winfried Neun, strategischer Innovationsberater aus Allensbach am Bodensee.

„Die Zukunft gehört der strategischen Innovation“, urteilt Neun und fügt hinzu, dass nur die Unternehmen eine Chance auf dem rasanten Weltmarkt besitzen, die strategisch ausgefeilte Innovationskonzepte mit einer Innovationskultur verbinden, die das Erkennen von Marktchancen unterstützt und fördert. „Neueste Studien haben ergeben, dass Innovationsprojekte häufig daran scheitern, dass das unternehmenseigene Klima für die Akzeptanz und Unterstützung von Innovationen fehlt.“

„Die Gründe für die Ablehnung von Innovationen liegen meist nicht im rationalen Bereich“, erläutert Neun. „Vielmehr werden durch Fehler in der firmeneigenen Kommunikation unterbewusste Widerstände aufgebaut, die psychologisch bedingt sind. Dies kann bis zu einer inneren Kündigung und einer Blockade des Einzelnen gegen jede Art der Veränderung führen“.

Daher rät der Wirtschaftspsychologe den Unternehmen vor allem zu einer offenen Kommunikation, die Probleme benennt, Chancen aufzeigt und die Mitarbeiter am Innovationsprozess teilhaben lässt. „Jedes Innovationsprojekt ist schließlich nur so gut, wie die Mitarbeiter, die es in der Implementierungsphase einführen und die Mitarbeiter, die danach damit leben müssen.“

Neben der Akzeptanz im eigenen Unternehmen müssen erfolgreiche strategische Innovationen zwei grundlegende Bedingungen erfüllen. Einerseits muss die Innovationen einen messbaren Nutzen für das Unternehmen aufweisen und andererseits für die Kunden einen erkennbaren Vorteil bieten. „Nur die Verbindung von beiderseitigem Nutzen sorgt für den Erfolg“, so Winfried Neun.

Strategische Innovationen sind aber weitem mehr als nur die Verbindung von Kunden- und Unternehmensnutzen. „Es muss ein Mehrwert entstehen, der das Unternehmen und seine Kunden in eine Position bringt, aus der heraus sie erfolgreich sein können“, so der Wirtschaftspsychologie und Innovationsexperte Winfried Neun. Dies kann im besten Fall dazu führen, dass im Laufe eines strategisch ausgerichteten Innovationsprozesses so genannte „Blaue Ozeane“ verifiziert werden. „Das heißt, das Geschäftsfelder neu entdeckt werden, in denen bisher kein oder nur geringer Wettbewerb herrscht und dadurch in diesem Bereich auch die höchsten Umsatz- und Renditepotenziale zu erzielen sind“, so Neun.

Warum nur wenige Unternehmen bisher ihren Innovationsprozess auf die x-te kleine Verbesserung ihrer am Markt schon positionierten Produkte oder Dienstleistungen legen, liegt für Neun auf der Hand. „Es ist einfach leichter, ein bestehendes Produkt immer weiter zu entwickeln, als ein völlig neues zu kreieren, von dem das Unternehmen nicht weiß, ob es Erfolg haben wird. Daher rät Neun den Unternehmen bei der Einführung eines erfolgreichen strategischen Innovationsprojekts alle am Markt teilnehmenden Kräfte einzubinden. „Grundlegend ist für mich die Einbeziehung der Kunden, die letztendlich über den Erfolg entscheiden. Nicht vergessen werden sollten aber auch die Zulieferer und Vertriebspartner, die schon häufig mit eigenen Ideen einen Innovationsschub oder die Idee für ein neues Produkt oder Geschäftsfeld geliefert haben.“

Interview zur Pressemitteilung:

Vier Fragen an: Winfried Neun, Wirtschaftspsychologe aus Allensbach am Bodensee

Warum scheitern aus ihrer Sicht so viele Innovationsprojekte letztendlich?

Winfried Neun: Weil die Unternehmen bei der Einführung oder schon in der Planungsphase vergessen, dass an diesem Prozess, der nichts anders ist als eine Veränderung, Menschen teilnehmen – und Menschen stehen jeder Veränderung erst einmal rein psychologisch gesehen mit Skepsis gegenüber.

Was kann das Unternehmen tun, um diese Skepsis zu überwinden?

Winfried Neun: Nur durch eine offene Kommunikation und die Einbeziehung aller Mitarbeiter kann eine Veränderung nicht mehr als Bedrohung gesehen werden, sondern als eine Chance für jeden Einzelnen und für das Unternehmen insgesamt.

Warum sind die Mitarbeiter – abgesehen von der Führungsmannschaft - so wichtig?

Winfried Neun: Weil die eigenen Mitarbeiter – neben den Kunden und Zulieferern – eine Zielgruppe sind, die Meinungen macht und in der heutigen digitalen Vernetzung über Facebook und ähnliche Plattformen das Image eines Unternehmens entscheidend mit prägen.

Sie sagen, Erfindungen waren gestern, strategische Innovationen sind heute. Was heißt das konkret für Unternehmen?

Winfried Neun: In immer kürzeren Abständen werden heute Produkte und Dienstleistungen modernisiert, verbessert und weiter entwickelt. Unter strategischen Innovationen verstehe ich das Zusammenführen zweier Voraussetzungen. Einerseits muss die Innovationen einen messbaren Nutzen für das Unternehmen aufweisen und andererseits für die Kunden einen erkennbaren Vorteil bieten. Nur die Verbindung von beiderseitigem Nutzen sorgt für den Erfolg.

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