(openPR) Ulan Bator, d. 26.09.2010 - Die tiefe Verbundenheit zu den Pferden kann man überall in der Mongolei auch heute noch ungebrochen erleben. Das ist an der großen Zahl des Pferdebestands zu sehen. Die mit über 3 Millionen vorhandenen Pferde übersteigen die Bevölkerungszahl, die mit 2,7 Millionen angegeben ist.
Heute wie früher sind die Pferde wichtigster Lieferant für die Grundlage des bedeutungsvollen Nationalgetränks der Mongolen dem Kumys (mongolisch Airag). Dieses wird in erster Linie aus Stutenmilch bereitet.
Für weite Transporte und für die tägliche Arbeit nimmt die Bedeutung von Auto und Motorrad zu. In Ulan Bator sind die Pferde so gut wie aus dem Stadtbild verschwunden Das Pferd bleibt aber der beste Freund der Mongolen. Die Verehrung dieser Tiere findet in vielen Liedern, Epen und Bräuchen seinen Ausdruck.
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Pferderennen, die anlässlich des Naadamfestes durchgeführt werden. Naadam hat lange Traditionen. An diesen Tagen werden die Wettkämpfe der für die Mongolen bedeutungsvollen Sportarten Ringen, Bogenschießen und Pferderennen ausgetragen.
Bei den Pferderennen sind es Kinder, die im Alter von sechs bis zwölf Jahren, mit den Pferden der fünf unterschiedlichen Altersklassen an den Start gehen. In Abhängigkeit der Altersklasse der Pferde hängt die Länge der Rennstrecke ab, die 10 bis 28 km beträgt.
In Lobpreisungen und Gesängen werden Reiter, Pferd und Züchter am Ende eines Rennen geehrt. Bei den Rennen, die in der Nähe der mongolischen Hauptstadt stattfinden., können in einer Altersklasse bis über700 Pferde an den Start gehen.
Reittourismus
Das ursprüngliche der Pferde, der Landschaft und die traditionelle Kultur der Mongolen üben einen unwiderstehlichen Reiz auf Menschen aus, die aus den hochentwickelten Ländern Europas, Asiens oder Amerikas kommen. Entsprechend hat sich auch der Tourismus seit der politischen Öffnung der Mongolei entwickelt. Das Interesse nimmt immer mehr zu, um Mensch, Tier und Landschaft in der noch gut erhaltenen Ursprünglichkeit zu erleben. Aber auch in der Mongolei hat eine rasante Entwicklung eingesetzt. Eines Tages werden sicher nur noch die geschaffenen Reservate von der Ursprünglichkeit zeugen.
Heute gibt es bereits ein breites Angebot, das den immer mehr zunehmenden Wünschen der Touristen gerecht werden will. In den Jurten-Camps oder an anderen touristischen Schwerpunkten gibt es viele Betätigungsmöglichkeiten. Von dem Rücken der Pferde kann man die beeindruckenden Landschaften genießen. Man lernt aber auch die Bedeutung der Pferde für den Menschen in diesem Kulturkreis schätzen.
Ob ein Stundenritt, ein Tagesausflug oder eine mehrtägige Trekkingtour auf einem Pferd, die Wünsche der Touristen können ganz unterschiedlich sein. Möglicherweise möchte man den Pferderitt nur als Mittel zum Zweck nutzen, um in Landschaften zu gelangen, die mit anderen Verkehrsmitteln kaum zu erreichen sind. Die Möglichkeit des Pferdetourismus lassen sich im letzteren Fall auch vorzüglich mit anderen Interessengebiete verbinden. Das Spektrum der individuellen Wünsche ist groß. Um gerade dieser Vielfalt Rechnung zutragen, organisiert und gestaltet Arguntour in Verbindung mit Indytravel auch in der folgenden Saison ganz spezielle Touren für Einzelinteressenten aber auch für Gruppen. Hierbei können erfahrene Reiter aber auch Pferdeliebhaber mit Anfangserfahrungen auf ihre Kosten kommen.
Auch für diese Touren kommen die Vergünstigungen des Frühbucherrabatts in Anwendung. Die preisgünstigen Studenten- und Jugendreisen können mit einer Pferde-Trekkingtour verbunden werden.
Mehr über diese Reisen erfährt man auf der Website von Arguntour. Interessenten aus Österreich, der Schweiz oder Deutschland können sich mit ihren Fragen direkt an unseren Partner Indytravel in Deutschland wenden.













