(openPR) Martin Loberg, Geschäftsführer und Klaus Wegener, Präsident der Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen, gratulierten den Palästinenser Ismail Khatib zum Erhalt des hessischen Friedenspreises 2010. Khatib war am Donnerstag¬abend (23.09.) zu Gast in der Auslandsgesellschaft.
Der Film „Das Herz von Jenin“ schildert die bewegende Geschichte eines palästinensischen Vaters, dessen 12-jähriger Sohn von israelischen Soldaten erschossen wurde. Als die Ärzte den Tod des Jungen feststellen, beschließt Ismael Khatib, die Organe seines Sohnes zu spenden. Sechs israelische Kinder konnten so gerettet werden.
Drei Jahre später begibt sich Ismail auf eine Reise, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah. Die Reise führt ihn von den nördlichen Hügeln an der libanesischen Grenze, über die umstrittene Stadt Jerusalem bis an den Rand der Negev-Wüste. Es ist die Geschichte einer humanitären Geste des Friedens, die für einen Augenblick, all die unlösbaren Konflikte zwischen Israel und Palästina aufzuheben scheint. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a Deutscher Filmpreis 2010 in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“.
Im Anschluss an den Film (89 Min.) ist ein Gespräch mit Ismail Khatib vorgesehen, dem Vater des erschossenen Kindes und Retter von fünf Menschen. Zur Veranstaltung luden die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen und die Palästinensische Gemeinde Dortmund.










