(openPR) Raytheon Anschütz, einer der weltweit führenden Lieferanten von Integrierten Navigationssystemen, hat am Eröffnungstag der SMM in Hamburg das kürzlich angekündigte neue Intelligente Brückensystem offiziell vorgestellt. Das Integrierte Navigationssystem (INS), das den Namen Synapsis Bridge Control trägt, wurde entwickelt, um die Navigation sicherer, effizienter und wirtschaftlicher sowie die Arbeit der Nautiker leichter zu machen. Während der SMM stellt Raytheon Anschütz die neue Technologie in Halle B6 am Stand #320 vor.
Raytheon Anschütz zufolge wurde der Name Synapsis Bridge Control für das neue Navigationssystem gewählt, um die Intelligenz zu symbolisieren, die sich durch eine unmittelbare Verarbeitung und konsistente Darstellung aller Navigationsdaten an jedem Arbeitsplatz der Integrierten Brücke sowie durch die Bereitstellung intuitiver Funktionen und Anzeigen zur Unterstützung des Nautikers ergibt.
Das Integrierte Navigationssystem besteht aus Multifunktionssystemen, die dem Nautiker die einzelnen Funktionen aufgabenorientiert an jedem Bildschirm verfügbar machen können. Der Einsatz von standardisierten PC’s und Software macht eine hohe Skalierbarkeit sowie eine zukünftige Erweiterbarkeit des Navigationssystems möglich. Die Systemkonfigurationen reichen dementsprechend von einer einfachen ECDIS zur Routenplanung bis hin zu einem voll-integrierten Arbeitsplatz, an dem der Zugang zu allen wichtigen Navigationsfunktionen wie Routenüberwachung, Kollisionsverhütung, Bahnregelung, Navigationsdatenkontrolle oder Alarm Überwachung möglich ist. Das INS ermöglich für alle angeschlossenen Arbeitsplätze eine zentrale Umschaltung der Bildschirm-Farbpaletten sowie eine zentrale Dimmung; alle Navigationsdaten wie auch Routen oder Karten werden zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen innerhalb des Netzwerks automatisch ausgetauscht.
Die Konfiguration, die Funktionen und die Leistung der einzelnen Arbeitsplätze werden von einer neu entwickelten Integrationsplattform kontrolliert. Das neue Sensormanagement beinhaltet eine Qualitätsprüfung der Sensorinformationen. Abhängig von der Integrität, der Verfügbarkeit und der Konsistenz einzelner Sensoren werden Qualitätsindikatoren gebildet, anhand derer der beste Satz verfügbarer Sensordaten über einen dualen Bus über die Arbeitsplätze auf der kompletten Schiffsbrücke verteilt werden, wo sie jeweils gespeichert und für den Anwender weiter verarbeitet werden. Die Plattform bietet darüber hinaus standardisierte Schnittstellen, die die flexible Integration weiterer Anwendungen und Daten wie Schiffsautomation, Dynamische Positionierung oder CCTV in die Bildschirme möglich machen.
Die gleichzeitige Verfügbarkeit konsistenter Daten aus verschiedenen Schiffssystemen an jedem Arbeitsplatz macht auch die Konfiguration neuer Anzeigen auf der Brücke möglich. Ein Beispiel ist der neue Voyage Efficiency Monitor, der Daten aus der Maschinenautomation, zum Treibstoffverbrauch, aus dem Ladungsrechner und aus der Navigation auf einer Anzeige zusammenfügt und der Schiffsführung damit wertvolle Informationen zur wirtschaftlichen Reiseplanung und optimierten Brennstoffverbrauch liefert. Zu einem reduzierten Brennstoffverbrauch trägt auch der neue adaptive Autopilot NP 5000 mit der Umschaltung zwischen Eco- und Präzisionsmodus bei. Das große Farbdisplay integriert außerdem einen Kurs- und Ruderlagenschreiber, der durch einfache Touch-Screen Bedienung bei der optimalen Einstellung der Autopilot-Parameter hilft.
Die neue Generation der Rudersteuerung Nautosteer AS wurde entwickelt, um höchste Standards an Sicherheit zu setzen und gleichzeitig die Installation auch komplexer Steuerungssysteme auf den Werften zu vereinfachen. Die Grundlage für die neue Steuerung bildet bewährte und robuste CAN-Bus Technologie, alle Einzelgeräte sind außerdem mit integrierten Übernahme-Knöpfen sowie automatischen Überwachungsfunktionen ausgerüstet.












