(openPR) Das Kieler Unternehmen Raytheon Anschütz hat vor kurzem den Auftrag erhalten, zwei neue Bulker (Schüttgutfrachter) mit seinen Integrierten Brückensystemen auszustatten. Beide Schiffe werden bei der New Times Shipyard in Jingjiang, China, gebaut. Die Ablieferung der Schiffe an die zypriotische Reederei Intership Navigation Co. Ltd., die zur deutschen Hartmann Gruppe gehört, ist für August und Oktober 2011 geplant.
Die neuen Bulker haben eine Tragfähigkeit von 176.000 Tonnen. Beide Schiffe werden von Raytheon Anschütz mit kompletten Brückensystemen ausgestattet. Die Installation der Geräte wird durch die Niederlassung von Raytheon Anschütz in Shanghai sowie durch die Servicetechniker von Raytec Marine Co. Ltd., einem Tochterunternehmen von Intership und langjährigem Servicepartner von Raytheon Anschütz, gemeinsam betreut.
Im Rahmen dieses Auftrags liefert Raytheon Anschütz seine NSC Radars im neuen Breitbildformat und mit Chartradar-Funktion aus. Das Radar nutzt außerdem erweiterte Filterfunktionen und bietet mit der SeaScout™ Technologie zusätzlichen Schutz vor Kollisionen. Als elektronische Seekarte wird die aktuelle Generation der NSC ECDIS installiert, die über die neue Automatische Routenplanung verfügt. Durch diese Funktion wird die Planung einer sicheren Route durch nur wenige Mausklicks ermöglicht. Der Lieferumfang für die neuen Schiffe beinhaltet außerdem die Anschütz Autopiloten mit Bahnregelung, die manuelle Steuerung, die Kreiselkompasse sowie die komplette Sensorik und Funkausstattung an Bord.
Sven Dreyer, Vertriebsleiter bei Raytheon Anschütz, hebt die Zufriedenheit des Kunden mit den Navigationssystemen heraus. „Der Auftrag ist das Resultat unserer guten Beziehungen zu Intership Navigation, die unsere Brückensysteme bereits auf vielen vorherigen Neubauten installiert haben.“ Die Besonderheit des aktuellen Auftrags ist die Installation einer kompletten zweiten Brücke auf den Schiffen, die als Trainingsstation für angehende Offiziere an Bord genutzt werden soll. Die Trainingsstation ist Teil des intensiven Ausbildungsprogramms, das Intership für seine Besatzungen durchführt. Im Rahmen dieses Programms hat die Reederei bereits ein eigenes Ausbildungszentrum in Manila (Philippinen) eingerichtet, für das Raytheon Anschütz ebenfalls die Navigationsausrüstung geliefert hat.
Neben dem Auftrag von Intership hat Raytheon Anschütz in den vergangenen Wochen ähnliche Aufträge für neue Tanker, Frachtschiffe und Megayachten gewonnen. „Wir merken natürlich auch die globale Schiffbaukrise, aber dennoch konnten wir in diesem Jahr eine relativ bemerkenswerte Anzahl von kompletten Brückensystemen verkaufen“, zieht Sven Dreyer ein Resümee.
Raytheon Anschütz hat in den letzten Jahren mehr als 600 Integrierte Brückensysteme verkauft, etwa jedes dritte Brückensystem wurde dabei an chinesische Werften geliefert.












