(openPR) 24.09.2010: Pottwal, Riesenkalmar & Co. treffen in Dresden ein
- Logistische Herausforderung: Die Giganten der Tiefsee müssen entladen und sicher in das Japanische Palais befördert werden
- Spezialtechnik: Der riesige Pottwal fordert den Einsatz von Kran und Spezialrutsche
Dresden, 20. September 2010 – die Tiefsee-Ausstellung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wirft ihre Schatten voraus – und die sind riesenhaft! Am frühen Morgen des 24.09.2010 werden die ersten Exponate im Japanischen Palais eintreffen. Das Entladen der hoch sensiblen Ausstellungsstücke beginnt gegen 08.00 Uhr und stellt eine besondere logistische Herausforderung dar. Die Giganten der Tiefsee wie z.B. der 7,4 Meter lange und 240 kg schwere Pottwal, der Riesenkalmar (7 m, 65 kg) und der Riemenfisch (5 m, 20 kg) dürfen keinesfalls beschädigt werden. Darüber hinaus gilt es, das 11 Meter lange U-Boot „Mariana 10914“, den Nachbau der berühmten Tauchglocke „Bettysphere“ sowie zahlreiche empfindliche und seltene Exponate sicher in die Ausstellungsräume zu transportieren.
Nur mit einer logistischen Meisterleistung wird das Entladen der sensiblen Ausstellungsstücke gelingen. Dies wird insbesondere bei dem riesigen Pottwal deutlich, der nur durch den Einsatz einer speziellen Rutsche sowie mit Kraft und Fingerspitzengefühl von 6 Männern sicher in die Ausstellungsräume transportiert werden kann. Dabei können selbst kleinste Fehler oder eine Unachtsamkeit fatale Folgen haben. Schließlich sind Pottwal und Riesenkalmar zwei besondere Highlights der Ausstellung, die über den Köpfen der Besucher schweben und einen Kampf der Tiefseegiganten darstellen sollen.
Der gesamte Aufbau der Ausstellung erfordert höchste Präzision, denn die meisten der in Dresden gezeigten Exponate sind sehr selten und wertvoll. Daher wird der Aufbau fast einen gesamten Monat in Anspruch nehmen. Um alle Teile der Ausstellung rechtzeitig und unbeschädigt an ihren Platz zu befördern, arbeiten die Experten der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des Naturhistorischen Museums Basel (Schweiz) sehr sorgfältig und folgen gleichzeitig einem strengen Zeitplan. Nur so lässt sich letztendlich auch sicher stellen, dass die Besucher die „TIEFSEE“ ab dem 5. November hautnah entdecken, erforschen und erleben können.
Über die Tiefsee-Ausstellung 2010/11 in Dresden
Vom 5. November 2010 bis 1. Mai 2011 zeigt die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum Basel (Schweiz) ihre besondere Ausstellung über die Tiefsee. Während dieser Zeit wird ein Teil des Japanischen Palais im Stadtzentrum von Dresden zu einer fremden, dunklen Welt voller rätselhafter Wesen. Hier werden den Besuchern ebenso leuchtende Fische mit enormen Zähnen und Augen begegnen, wie durchsichtige Tintenfische und riesige, fleischfressende Quallen.
Gleichzeitig bieten die Wissenschaftler der SGN einen tiefen Einblick in ihre tägliche Pionierarbeit auf einem hohen museumspädagogischen Niveau. Unter dem Motto ‚Wissenschaft entdecken, erforschen, erleben‘ wird die moderne Tiefseeforschung der SGN für jedermann transparent und auf eine verständliche sowie unterhaltsame Art und Weise präsentiert. Dabei können die Besucher zahlreiche bizarre Exponate bestaunen. Zudem erfahren sie im Rahmen der Ausstellung sowie in zahlreichen Führungen, Vorträgen und Workshops, wie die Wissenschaftler auf den Forschungsschiffen, in U-Booten und im Labor weltweit arbeiten und wie es gelingt, bei fast jeder Forschungsreise neue Arten zu entdecken.












