(openPR) Charttechnisch konnte der S&P 500 Index in der vergangenen Woche leicht profitieren, bewegte sich jedoch primär am oberen Rand der letzten großen Konsolidierungszone. Er konnte den wichtigen Widerstand bei ca. 1.130 Punkten nicht nachhaltig durchbrechen. Somit bleibt dieser weiter bestehen und stellt eine wichtige Hürde dar, die es zu überwinden gilt.
Am Dienstag, den 14. September wurde in Deutschland der ZEW Indikator veröffentlicht. Dieser war mit -4,3 Punkten deutlich schlechter als im Vormonat (+14 Punkte). Es war der fünfte Monat infolge in dem dieser Indikator zurückging und gleichzeitig der tiefste Stand seit Februar 2009.
Ebenfalls am Dienstag wurden die Retail Sales aus den USA veröffentlicht, diese waren etwas besser als erwartet und konnten die Märkte leicht beflügeln. Das US-amerikanische Unternehmen Best Buy (der weltweit größte Einzelhändler im Bereich Consumer Electronics) konnte gute Earnings Daten präsentieren, im abgelaufenen zweiten Quartal 2010 konnte Best Buy den Gewinn um 61% steigern.
Im Kampf gegen die Deflation hat die Bank of Japan (BoJ) am Mittwoch, den 15. September - zum ersten Mal seit 2004 - wieder auf dem Währungsmarkt interveniert und den Yen geschwächt. Deutlich profitieren von dieser Maßnahme konnte auch der Japanische Leitindex, der Nikkei 225, dieser stieg auf Wochensicht um über 4%.
Am Donnerstag, den 16. September gab es wieder gemischte Signale von der amerikanischen Wirtschaft, die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenversicherung fielen und waren damit besser als erwartet, der Philadelphia Fed Index verbesserte sich von -7,7 im Vormonat auf nunmehr -0,7 Punkte.
Stark zeigte sich auch der Euro im Vergleich zum US Dollar, in der vergangenen Woche stieg der Euro von einem Niveau von 1,27 auf über 1,30.
Wochenvorschau KW 38/ 2010
In der kommenden Woche wird wieder einmal das Treffen des Offenmarktausschusses der Federal Reserve im Fokus stehen. Während keine Zinsveränderungen zu erwarten sind, werden insbesondere die Kommentare über den Zustand der Wirtschaft genaue Beachtung finden. Des Weiteren bleibt der Widerstand des S&P 500 Index bei ca. 1.130 Punkten bestehen und stellt sich als signifikant dar. Je nach Art der Impulse ist auch ein Abprallen an diesem Widerstand denkbar und somit auch eine Korrektur innerhalb der großen Konsolidierungszone.
Des Weiteren stehen folgende Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an:
Am Dienstag die Building Permits
Am Mittwoch die Crude Oil Inventories
Am Donnerstag die Existing Home Sales
Am Freitag die Durable Goods Orders
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