(openPR) Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Geschäftsführenden Gesellschafter der Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) mit dem Deutschen Umweltpreis 2010 ausgezeichnet.
Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, wür-digte den Erfolg der Unternehmer Edwin Büchter und Dr. Winfried Barkhausen als ökologisch und ökonomisch vorbildlich.
Bundespräsident Christian Wulff wird den diesjährigen Umweltpreis am 31. Oktober in einem Festakt in Bremen an das Unternehmerduo der Clean-Lasersysteme GmbH, an Dr. Rainer Grießhammer vom Öko-Institut, Freiburg, sowie an den Ehren-preisträger Michail Gorbatschow übergeben.
Das Preisgeld in Höhe von 245.000 Euro werden Büchter und Barkhausen in nach-haltige Projekte reinvestieren. Eine Solaranlage für das Firmengebäude ist bereits bestellt und soll einen Großteil des eigenen Energiebedarfs abdecken. So kann aus Sonnenlicht Laserlicht gewonnen werden. Außerdem ist der Kauf des benachbarten Baugrundstücks geplant, um auch in Zukunft weiter wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen zu können.
„Diesen Preis zu erhalten, ist für uns eine ganz besondere Ehre, aber auch gleich-zeitig eine Verantwortung“, betont Barkhausen. „Durch unser besonnenes Handeln waren wir in der Lage, technologisch und wirtschaftlich die Vorreiterrolle in der Laserstrahloberflächentechnik zu erarbeiten. Diesen Weg werden wir auch in Zukunft weiter verfolgen, um die nachhaltige Wirkung unserer Technologie weiter auszubauen.“
Das gesellschaftergeführte, mittelständische Unternehmen Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) legt besonderen Wert auf den Einklang aus Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Büchter und Barkhausen setzen auf eine familiäre Unternehmensstruktur, bei der jeder Mitarbeiter gefördert und gefordert wird. „Die Freude über den Preis ist riesen-groß, nicht nur bei uns, sondern im ganzen Team“, beschreibt Büchter die ersten Reaktionen auf die Auszeichnung. „Ein Erfolg, den wir nicht nur den engagierten Mitarbeitern zu verdanken haben, sondern auch unseren treuen Kunden, die bereits in Laserstrahlreinigungstechnik investiert haben, als noch kaum jemand an diese technologische Lösung geglaubt hat.“
Kunden wie Airbus oder Audi haben die Lasersysteme bereits seit vielen Jahren in die Produktion integriert. Insgesamt befinden sich über 200 Geräte im industriellen Einsatz.
Im Jahr 2009 lag der Umsatzzuwachs bei 11 %, 2010 ist ein Zuwachs von mehr als 25 % bereits sicher.
Aus der Vision, mit Licht zu reinigen, ist im Laufe der Jahre ein ausgereiftes Ver-fahren entstanden, mit dem Oberflächen berührungslos und medienfrei bearbeitet werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren kann auf Strahlmittel und Chemie komplett verzichtet werden, woraus eine sortenreine Entsorgung resultiert. Staub und Lärm gehören der Vergangenheit an.
Die Schmutz- und Deckschichten werden schonend abgetragen, ohne das Grund-material zu beschädigen. Dabei lässt sich der Laser so präzise anwenden, dass nicht mehr das ganze Bauteil gereinigt werden muss, sondern nur der benötigte Bereich oder die zu entfernende Schicht.
Die Lasersysteme lassen sich leicht in den Produktionsprozess integrieren, so dass Transportwege und Logistikkosten entfallen. Die Reinigung erfolgt handgeführt oder automatisiert.
Ab einem Einstiegspreis von etwa 40.000 Euro wird die Technik in über 15 Ländern vertrieben.
Weitere Informationen unter www.cleanlaser.de








