(openPR) Unternehmer live erleben!
Holunder, Litschi, Kräuter, Orange-Ingwer. Wer kennt sie nicht – die Limo für eine bessere Welt! Das die Macher von BIONADE aber bald 20 Jahre (in Worten ZWANZIG) gebraucht haben, um ihre Limo von der ersten Produktidee zum Kultgetränk werden zu lassen, wissen bestimmt nicht mehr so viele. Die Genesis von BIONADE ist eng mit der jüngeren Geschichte deutscher Privatbrauereien verbunden und auch die spannende Geschichte einer Unternehmerfamilie aus der Rhön. Wir freuen uns außerordentlich, die „wahre“ Geschichte von BIONADE von Peter Kowalsky persönlich zu hören. Erfahren wir, wie der steinige Weg vom regionalen Anbieter zur internationalen Getränkemarke aussieht, wie ein Produkt Kultstatus erlangt und was passieren kann, wenn man die großen Getränkemultis herausfordert.
Das SCE lädt ein, interessante Unternehmerpersönlichkeiten unter dem Motto „Unternehmer live erleben!“ kennen zu lernen. Aus einer eher persönlichen Perspektive geben Gastredner spannende Einblicke ihr Arbeitsfeld und ihre unternehmerische Vita. Im Anschluss können persönliche Gespräche geführt und Kontakte geknüpft werden.
Die Veranstaltungen finden am SCE in der Steelcase Creative Hall statt und beginnen jeweils 18.00h. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte Informieren Sie uns über Ihr Kommen per Email unter
Ausschnitt aus den vergangenen Persönlichkeiten bei "Unternehmer live erleben" am Strascheg Center for Entrepreneurship:
Alfons Schuhbeck bei "Unternehmer Live" am SCE:
Alfons Schuhbeck fesselt seine 130 Zuhörer an der Hochschule München mit Wissen, Unternehmergeist und Chuzpe und ruft gemeinsam mit dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) zu einem Innovationswettbewerb für gesünderes Essen auf.
„Ein Pfundskerl“, „das macht mir Mut“, „sehr kurzweilig“ – das waren die ersten Teilnehmereindrücke unmittelbar nach dem Ende des Gesprächs mit und über Alfons Schuhbeck im Rahmen der Veranstaltungsreihe des SCE „Unternehmer live erleben!“. Etwa 130 Gäste fanden am gestrigen Abend den Weg in die Steelcase Creative Hall, das neue Innovations- und Veranstaltungszentrum des SCE an der Hochschule München. Zu erleben gab es einen Alfons Schuhbeck, der von Anfang an Gas gab. Sein Credo als Unternehmer: Lieber die Treppe als den Fahrstuhl hinauf nehmen - damit man sich bei Rückschlägen, die garantiert dazugehören, auf dem Stockwerk tiefer schon auskennt.
Gemeinsam mit Professor Klaus Sailer, der mit Herrn Schuhbeck das Gespräch führte, rief Herr Schuhbeck die Anwesenden und die gesamte Hochschule München auf, Geschäftsideen und Innovationen für eine Verbesserung unserer aller Ernährung zu entwickeln. Die überzeugendsten Vorschläge werden von ihm persönlich unterstützt und vom SCE in der Umsetzung gefördert. Nähere Informationen zu diesem Innovationswettbewerb finden Sie hier.
Einen Rettungsanker für die Studierenden angesichts der bald wieder anstehenden Prüfungen hat Herr Schuhbeck dann noch geworfen: Er empfahl Rosmarin, „der erhöhe das Denkvermögen, wie die alten Griechen und Römer bereits wussten.“
Im Anschluss gab es reichlich Gelegenheit für Fragen und zum Netzwerken. Auch Herr Schuhbeck fühlte sich offenkundig in wohliger Gesellschaft und sprach mit den Gästen. Zum von ihm mitgebrachten, leckeren Buffet kredenzte der junge Mosel-Winzer Markus Berres persönlich zwei sommerlich-frische Weißweine seines Weingutes.
Die Rodenstocks waren am SCE:
Dann waren sie bei uns an der Hochschule, Vater und Tochter. Von der Bürde des großen Namens war nichts zu spüren. Leichtigkeit erfüllte den Raum und wirkte ansteckend auf die rund achtzig interessierten Studierenden und Gäste. Ob Tradition und Innovation zusammenpassen wollte Prof. Sailer, der den Abend moderierte, gleich zu Anfang wissen. „Aber ja“, donnerte es von Herrn Randolf Rodenstock zurück. Jede der vier Rodenstock-Generationen habe die Tradition geachtet, aber dem Unternehmen ihre eigene Identität gegeben. Es seien gerade dadurch immer wieder Innovationen hervorgebracht worden – technische und soziale. So habe er einen völlig neuen Führungsstil eingeführt, der statt auf einer auf den Firmenpatriarchen zugeschnittenen Führungskultur auf Delegation und Eigenverantwortung setzt, aber auch in die Pflicht nimmt. Dinge, die heute üblich erscheinen, in den 80er Jahren aber einen Paradigmenwechsel bei Rodenstock bedeuteten.
“Du warst einfach zu jung”, so ein neckischer Vorwurf von Beatrice Rodenstock an Vater Randolf Rodenstock als es um die Frage einer möglichen Nachfolge durch die Tochter ging. „Authentisch sein bei dem was man tut und gemeinsame Werte mit den Gründungspartnern teilen“ war das Credo von Beatrice Rodenstock, gefragt nach ihrem Erfolgsrezept bei ihrer eigenen Firmengründung NaviGet. Sie selbst habe nach Stationen in der Beratung bei Daimler Benz und bei einer ersten Gründung im Bereich Onlinemarketing sich selbst auch erst orientieren müssen.
Im Anschluss an das spannende Doppelinterview entwickelte sich eine anregende Fragerrunde bei der es auch um die ethische Frage der Auslagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer ging - so geschehen unter der Führung von Herrn Randolf Rodenstock Anfang der 90er Jahre. „Ja, glauben Sie denn ein Arbeitsplatz in Thailand ist ethisch weniger Wert als ein Arbeitsplatz in Deutschland?“, fragte Herr Rodenstock zurück. Ein berechtigter Einwand, wie ich finde, wollen wir die Globalisierung wirklich ernst nehmen.
Weitere Informationen im Internet unter www.sce-web.de











