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Krankenhäuser im Hygienedilemma?

26.08.201017:20 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Fehler mangelnder Hygieneprogramme oder steckt mehr dahinter, wenn jährlich 40.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern an Infektionen, die sie sich im Krankenhaus zugezogen haben, sterben?
Man muss dem Uni-Klinikum Mainz zugute halten, dass sie sofort eine Verunreinigung der Gerätschaften oder Nährlösung mit Keimen einräumten und den Vorgang nicht zu vertuschen suchten, wie es in vielen Krankenhäusern geschieht.
So sprach man erst jüngst in einem Uni-Klinikum der Oberpfalz bei einem am Herzen operierten Patienten von einer Komplikation durch eine Infektion, schob aber den lebensbedrohlichen Zustand, an dem der Patient auch später starb, auf die Schwere der Krankheit als solche zurück. Woher aber die Infektion kam, die zum Organversagen führte, bleibt bewusst ungeklärt. Es sei denn ein Rechtanwalt würde nachfragen. Doch wer kann sich das als Hinterbliebener leisten, wer denkt daran, wenn er als Fachunkundiger durch medizinische Begriffe und autoritäres Gebaren eingeschüchtert wird.
Dabei sind die 40.000 Patienten jedes Jahr, die in Deutschland an Krankenhauskeimen sterben meines Erachtens nur die Spitze des Eisberges.
Ist daran nur mangelnde Hygiene schuld?
Dies ist ein Trugschluss, denn es liegt vielmehr an einer Über-Hygiene, durch die resistente Keime gezüchtet werden, bei denen kaum noch Antiinfektiva oder Desinfektionsmittel helfen. Gerade das ständige Desinfizieren, führt zu dieser Situation der Resistenzbildung. Dies beginnt ja bereits im privaten Haushalt, wo brav nach der Fernsehwerbung Toilette und Möbelstücke desinfiziert werden. Was für ein Unsinn, wo man doch weiß, dass jedes Desinfektionsmittel ein Zellgift ist und das Immunsystem schwächt, der Patient ist also weit weniger belastbar als diejenigen, die sich immer mit Keimen auseinandersetzen mussten. Außerdem führt es zu einem Gewöhnungseffekt bei den Bakterien, die immer hartnäckiger werden. Dieser Teufelkreis führt dann im Krankenhaus zum Kollaps.
Wer jetzt der Masse nachblökt und härtere Hygieneprogramme fordert, der beschreitet unwissend den falschen Weg und verschlimmert zukünftig noch die Situation.

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