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RFID für die Sinne: Sensorik immer wichtiger

23.08.201014:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: RFID für die Sinne: Sensorik immer wichtiger
Sensorik im Sinn: Auch RFID-Transponder nehmen ihre Umwelt wahr  (Quelle: Yvonnes_photos/ Photocase.com)
Sensorik im Sinn: Auch RFID-Transponder nehmen ihre Umwelt wahr (Quelle: Yvonnes_photos/ Photocase.com)

(openPR) 2. RFID-Praxisseminar am 18. November 2010 im IPH

Hannover, 23. August 2010 – Nach der positiven Resonanz im Juni 2010 richtet das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover zum zweiten Mal das Praxisseminar „RFID in Produktion und Logistik“ aus. Im Mittelpunkt steht auch dieses Mal die Vermittlung von anwendungsorientiertem Wissen.



Die menschliche Wahrnehmung und die Wahrnehmung von RFID-Transpondern unterscheiden sich gar nicht so sehr. Ähnlich wie ein Mensch mit seinen Sinnen die Umwelt wahrnimmt, können RFID-Transponder über angeschlossene Sensorik erfassen, was um sie herum geschieht. Sie „fühlen“ zum Beispiel, ob sich die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit verändern und erfassen Erschütterungen. Auch „sehen“ können sie: So kontrollieren beispielsweise lichtempfindliche Sensoren, ob es hell oder dunkel ist.

Die Integration von Sensorik spielt bei der funkbasierten RFID-Technologie eine immer größere Rolle. So genannte aktive RFID-Transponder sind auch ein Schwerpunktthema des Praxisseminars „RFID in Produktion und Logistik“. Im Gegensatz zu passiven Transpondern verfügen aktive Transponder über eine eigene Energieversorgung. Dadurch können sie höhere Reichweiten erzielen und größere Datenmengen speichern und verwalten. Auch die Integration von Sensorik ist möglich. Durch sie können die Transponder Veränderungen in der Umwelt erfassen. In Verbindung mit RFID-Technologie ist Sensorik in der Forschung noch ein junges Thema; in der Praxis kommt sie aber bereits in einigen Bereichen zum Einsatz.

Werden RFID-Chips also irgendwann nicht nur „fühlen“ und „sehen“, sondern auch „hören“, „riechen“ und „schmecken“? „Sicher kann man hier einige Parallelen zum Menschen ziehen“, erklärt Björn Eilert, Projektingenieur des Arbeitsbereichs Produktionsautomatisierung am IPH. Dass RFID-Transponder zukünftig ihre Umwelt im übertragenen Sinne auch akkustisch, olfaktorisch und gustatorisch wahrnehmen werden können, möchte Eilert nicht ausschließen. „Denkbar wäre beispielsweise die Integration von winzigen Mikrofonen, um Geräusche zu erfassen“, so der Wirtschaftsingenieur.

Neben dem Thema Sensorik stehen während des Praxisseminars die Grundlagen der RFID-Technologie, technische Voraussetzungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen auf der Agenda. Der Fokus liegt auch dieses Mal wieder auf der Vermittlung von anwendungsorientiertem Wissen: Praktische Tests an Versuchsständen sind ebenso Bestandteil des Seminars wie Vorträge zur Einführung der Technologie in namhaften Industrieunternehmen, zum Beispiel der Lufthansa Technik AG, und der Austausch mit Herstellern von Hardware und Software.

Aufgrund der positiven Resonanz nach dem letzten Seminar im Juni 2010 richtet das IPH das Praxisseminar „RFID in Produktion und Logistik – Einsatzpotenziale und Grenzen“ am 18. November 2010 zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Das Angebot für Fach- und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen findet wieder in den Räumlichkeiten des F&E-Dienstleisters im Wissensschaftspark Marienwerder statt. Anmeldungen werden unter www.iph-praxisseminare.de/rfid bis zum 5. November 2010 entgegen genommen.

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