(openPR) Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts MM-Research in der Region Stuttgart zum Thema „Stuttgart 21“ bezeichnen sich 55% der Befragten als Gegner des Projektes. Die meisten Kritiker gibt es mit 63% in der Stadt Stuttgart, im Umland sind es immerhin noch 48%. Je älter die Befragten, desto größer der Anteil an absoluten Stuttgart 21-Gegnern.
Sprengstoff könnten in Zukunft die 40% der Stadtbewohner bieten, welche sich zu den absoluten Gegnern des Projektes zählen. Dies spiegelt sich in den Montagsdemonstrationen und Mahnwachen in der Stuttgarter Innenstadt wieder, welche nahezu die Hälfte aller Befragten und fast 60% der Städter als sinnvoll erachten und an denen bereits 17% der Stuttgarter Bürger zumindest einmal teilgenommen haben.
Besonders breite Unterstützung erhält die Parkschützer-Initiative unter der Bevölkerung. 53% der Befragten aus der Stadt und dem Umland erachten diese Initiative als sinnvoll.
Die Tatsache, dass jedoch 87% der Befragten glauben, dass Stuttgart 21 trotz der Proteste durchgesetzt werden wird, bietet ein gewisses politisches Frustrationspotential.
Diese repräsentative Befragung fand unter 435 Personen aus der Region Stuttgart in der Zeit 12. bis 16. August 2010 statt. Die Grundgesamtheit dieser Studie umfasst „alle Personen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren, die in der Region Stuttgart wohnhaft sind“. Um repräsentative Gesamtwerte für die Region Stuttgart ausweisen zu können, wurde die Nettostichprobe mit geeigneten Gewichtungsfaktoren hinsichtlich Geschlecht und Alter entsprechend der Einwohnerstruktur der Region Stuttgarts belegt.
Die gesamten Ergebnisse der Umfrage können Sie hier herunterladen: http://www.mm-research.de/pdf/Pressemitteilung_MMR_Stgt21.pdf








