(openPR) Herr W. steht in der Abflughalle des Flughafens München. In einer Stunde geht sein Flug zurück nach Hamburg und Herr W. ist verzweifelt: Sein Schlüsselbund ist verschwunden! Und damit auch die Möglichkeit, direkt am Hamburger Flughafen in seinen dort geparkten Wagen zu steigen, nach Hause zu fahren und in seine Wohnung zu gelangen. Auch kann sich Herr W. beim besten Willen nicht daran erinnern, wo er seinen Schlüsselbund das letzte Mal gesehen hat.
Die Geschichte von Herrn W. ist alles andere als ein Einzelfall. Schlüssel(-bunde) gehören nach wie vor zu den am meisten verlorenen Gegenständen -allein in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich gehen jedes Jahr mehr als 1 Million Schlüssel verloren! Und in der Regel weiß niemand, wem sie gehören - und kann sie folglich auch nicht zurück geben.
Mit einem Schlüsselverlust einher geht eine Vielzahl an oft sehr kosten- und zeitintensiven Folgen:
Geht z. B. der Haustürschlüssel einer Mietswohnung verloren, so kann der Vermieter auf Kosten des Mieters, der den Schlüssel verloren hat, die gesamte Schließanlage auswechseln lassen - das kann einige 1000€ kosten. Hinzu können Kosten wie die Inanspruchnahme eines Schlüsseldienstes kommen.
Nicht weniger ärgerlich ist der Verlust von Autoschlüsseln. Der Wagen kann in den meisten Fällen nicht mehr fortbewegt werden und muss entweder aufgebrochen oder abgeschleppt werden. Außerdem ist die Nachfertigung eines Zündschlüssels bei neueren Automodellen mit Zentralverriegelung keinesfalls eine günstige Angelegenheit.
Es stellt sich nun die Frage, welche Möglichkeiten bestehen, um den Folgen eines Schlüsselverlustes entgegen zu wirken.
Natürlich besteht die Möglichkeit, einen Schlüsselverlust bzw. dessen Folgekosten über eine spezielle Haftpflichtversicherung abzudecken. In diesem Fall könnte z. B. der Austausch einer Schließanlage nach Verlust eines Wohnungsschlüssels von der Versicherung übernommen werden. Doch häufig ist die Schadensfrage hier unklar, wenn der Schlüssel z. B. durch "grobe Fahrlässigkeit" verloren ging. Wann dieser Fall vorliegt, ist häufig Auslegungssache.
Zudem erspart der Versicherungsschutz nicht die vielen Unannehmlichkeiten und zeitlichen Aufwände, die ein Schlüsselverlust mit sich bringt.
Eine sinnvolle Alternative bzw. zusätzliche Möglichkeit, Schlüssel gegen Verlust zu sichern, bieten sogenannte "Schlüsselfundbüros" oder Schlüsselrückführservices. Es gibt in Deutschland eine ganze Reihe solcher Serviceanbieter, die meisten funktionieren nach dem selben Prinzip: Sie verkaufen Verlustmarken für den Schlüsselbund für 12 bis 20 Euro. Mitunter bieten auch Banken ihren Kunden solche Dienstleistungen an, andere Firmen verteilen auf Messen Schlüsselfinder-Plaketten kostenfrei als Werbegeschenk. Bei den meisten Anbietern muss der Verbraucher die Verlustmarke nach dem Kauf noch auf seine Adresse und den Namen registrieren. Erst dann weiß das Schlüsselfundbüro, an wen es den verlorenen Schlüssel nach einem Fund schicken muss. Wird ein Schlüssel gefunden und in einen gelben Briefkasten eingeworfen, schickt die Post ihn an das Schlüsselfundbüro. Und von dort wird er an den Besitzer weitergeschickt.
So kann der Besitzer seinen Schlüsselbund relativ einfach wieder bekommen, nur: Das kann Tage dauern! Stiftung Warentest hat einige solcher Dienstleister exemplarisch getestet
(vgl. http://www.test.de/themen/haus-garten/meldung/Schluesselfundbuero-Verloren-und-wiedergefunden-1546181-2546181/?mc=tb.download.link)
und festgestellt, dass die Systeme zwar funktionieren, es aber in der Regel bis zu 9 Werktagen dauert, bis ein Schlüssel seinen Weg zurück zum Besitzer gefunden hat.
Herrn W. hätte ein solcher Service wenig Nutzen geschenkt - er hätte dennoch weder seinen Wagen fortbewegen noch seine Wohnung aufschließen können.
Ein ganz anderes Prinzip liegt dagegen dem Schlüsselrückführservice proFINDus aus Karlstadt zugrunde. Der in Deutschland einmalige Rückfürservice bietet seinen Kunden witterungsbeständige Sicherheitsanhänger und -sticker, die mit einer persönlichen Identifikationsnummer und einer internationalen 24-Std-Finderhotline versehen sind. Diese werden an den zu schützenden Schlüsseln oder anderen Wertgegenständen angebracht. Wird ein Schlüssel bzw. ein Gegenstand mit einem solchen Sticker oder Anhänger gefunden, informiert der Finder die internationale 24-Std.-Finderhotline und diese macht über die personen- bzw. firmenbezogene Identifikationsnummer den jeweiligen Besitzer ausfindig. proFINDus stellt den unmittelbaren Kontakt zwischen Finder und Besitzer her und beide vereinbaren direkt die Einzelheiten der Übergabe des gefundenen Schlüssels / Gegenstandes. So kommen verlorene Schlüssel und sonstige Wertgegenstände schnell und ohne (Post-) Umwege wieder zu ihrem Besitzer zurück, dem damit enorme Einsparungen hinsichtlich zeitlichem, finanziellen – und nicht zu letzt – nervlichem Aufwand beschert werden.













