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Die Homöopathie-Debatte in Deutschland

17.08.201008:05 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Die Homöopathie-Debatte in Deutschland

(openPR) Berlin, 16. August 2010. Der Spiegel löste durch seine Titel-Geschichte „Homöopathie, die große Illusion“ (12. Juli) eine Debatte aus, an der sich neben vielen Ärzten vor allem die großen Medien, Politiker und viele Verbände beteiligten. In den aktuellen Homöopathischen Nachrichten, dem Newsletter des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), wird durch den ärztlichen Berufsverband Position zu einigen Aussagen der Spiegel-Autoren bezogen, auf Karl Lauterbachs Homöopathie-Verbotsforderung geantwortet und die gesamte Debatte dokumentiert.
Am Anfang der Titelgeschichte steht eine Konstruktion: Tiefe Gräben trennen Schulmediziner und homöopathische Ärzte, Gegner und Anhänger der Homöopathie stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Auseinandersetzung würde rabiater, heißt es und die Kontrahenten werden in die Gruppen „hemmungslos Gläubige“ und „Vertreter der Aufklärung“ geteilt. Die Spiegel-Redakteure kommen nicht ohne diesen Griff in die Mottenkiste aus. Dabei wurde recherchiert. Ohne umfangreiches Hintergrundwissen, hätten die Autoren ihre Linie nicht so sorgfältig durchhalten können: Von Geldmacherei, Unwissenschaftlichkeit, Ekelarzneien, Irrglaube, NS-Ideologie ist die Rede - von Sachlichkeit und differenzierter Berichterstattung keine Spur; statt dessen Demagogie gepaart mit einem Schuss Infamie. Zunächst sah es so aus, als ob die anderen Medien in Deutschland ihnen folgen würden. Die öffentliche Diskussion um die Homöopathie sprang sofort an und wurde so differenziert und fundiert geführt wie nie zuvor. Statements aus der Politik, von Verbänden und Krankenkassen, die sich in den meisten Fällen für die Homöopathie einsetzten, bestimmten schon bald den Ton. Sein Ziel, eine Debatte loszutreten, hat der Spiegel erreicht; der Ausgang wird von anderen Realitäten bestimmt.

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