(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Manchmal schickt einen das Wetter vom Regen in die Traufe. So erging es den Landwirten in einigen Teilen unseres Landes in der letzten Woche.
Während die trockene, aber deutlich kältere Luft zum Donnerstag auch den Südwesten erreichte und dem länger anhaltenden Regen am Dienstag und Mittwoch einerseits ein Ende setzte, führte dies auf der anderen Seite zu Nachtfrösten, die einigen Nutz- und Gartenpflanzen den Gar ausmachten.
Im Nordosten hingegen warten die Landwirte schon seit Wochen auf Regen. Stattdessen kam in der Nacht auf Donnerstag Frost - und dies nicht zu knapp. In Baruth und in Luckenwalde südlich von Berlin fiel die morgendliche Tiefsttemperatur auf minus 7,2 Grad - rekordverdächtig! Leider gibt es für diese Stationen keinen langen Messreihen, so dass Vergleichswerte fehlen. Im gesamten Oderbruch lagen die Morgenwerte um minus 5 Grad. Insgesamt lagen damit die Tiefstwerte vor allem in großen Teilen Brandenburgs im Bereich der bisherigen Rekordwerte für die letzte Aprildekade zwischen minus 4 und minus 5 Grad.
Da müssen die Landwirte nun einige Schäden verkraften, teilweise auf den Feldern sogar komplett neu aussäen. Auch einige Gartenpflanzen konnten solche Temperaturen - insbesondere nach der vorherigen Wärmeperiode - nicht verkraften und sind - zumindest an den Blüten - erfroren.
Glück im Unglück hatten wir dennoch: Durch den nachfolgenden raschen neuerlichen Luftmassenwechsel erreichte die Kaltluft die Südwesthälfte in den Nacht auf Donnerstag noch nicht ganz und kam am Freitag nicht mehr voll zur Geltung. Die Nachttemperaturen sanken hier in beiden Nächten meist nicht unter minus 1 Grad. Da gleichzeitig am Freitag bereits wieder Warmluftzufuhr aus Südwesten einsetzte, lagen auch am Freitagmorgen die Werte meist nur wenig tiefer als am Donnerstag. Und im Nordosten verhinderten gebietsweise dünne Wolkenfelder Schlimmeres.
Autor Udo Baum, Meteorologe von "Der Wetterbote" (http://www.wetterbote.de) wünscht Ihnen eine erfolgreiche Woche.
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