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FG Bau warnt vor Kürzung der Städtebauförderung

12.08.201014:21 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Auftragseinbruch befürchtet / Verband warnt vor selbst verschuldeter Wirtschaftskrise und fordert Rückkehr zu nachhaltiger Wirtschaftspolitik

Berlin, 12.08.2010. Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg warnt nachdrücklich vor einer Kürzung der Städtebauförderung in Berlin und Brandenburg. Der Verband befürchtet einen starken Anstieg von Arbeitslosigkeit und mahnt die Rückkehr zu einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik an.

Christoph Eydam, Präsidiumsmitglied der Fachgemeinschaft Bau und Stadtverordneter in Eberswalde, erklärt: „Der Stadtumbau ist ein wesentlicher Motor der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Jeder Euro Fördergeld zieht ein Auftragsplus um das Drei- bis Achtfache nach sich. Die geplante Kürzung dieser Förderung wird sich gravierend auf die regionale Bauwirtschaft und damit auch auf den Arbeitsmarkt auswirken.“

Insbesondere vor der Haushaltssperre in Brandenburg und dem zum Jahressende auslaufenden Konjunkturpaket sei die angestrebte Kürzung ein weiteres, schlechtes Signal für die Baubetriebe der Region, so Eydam weiter: „Die Auftragslage am Bau hat sich gerade erst wieder etwas erholt. Diese kurzfristige Erholung und hunderte von Arbeitsplätzen nun aufs Spiel zu setzen, wäre für Brandenburg eine Katastrophe.“ Die Fachgemeinschaft Bau fordert daher schon seit einiger Zeit, auch die verhängte Haushaltssperre in Bezug auf Investitionsausgaben wieder aufzuheben.

Zudem warnt der Verband vor einer selbstverschuldeten Wirtschaftskrise. So sei fraglich, wie die Auswirkungen des demographischen Wandels wie Bevölkerungsrückgang und zunehmender Wohnungsleerstand mit den Sparplänen der Bundesregierung zu vereinbaren seien. Eydam, selbst Inhaber eines mittelständischen Baubetriebs in Eberswalde, dazu: „Erst vor zwei Jahren hat der Bund einen Investitionsbedarf in den Städte von rund 700 Millionen Euro pro Jahr ermittelt. Diesen nun um über die Hälfte zu kürzen, widerspricht jeglicher wirtschaftlicher Logik und wird zu einer weiteren Wirtschaftskrise führen, die dann allerdings hausgemacht ist.“

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