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ERSTE GEMEINDEBASIERTE JUGENDRADIOSTATION IM SÜD SUDAN SENDET AUF FM 92.5

10.08.201008:34 UhrVereine & Verbände
Bild: ERSTE GEMEINDEBASIERTE JUGENDRADIOSTATION IM SÜD SUDAN SENDET AUF FM 92.5
Beim Aufbau des 42 Meter hohen Masts packen auch die jugen Journalisten und Moderatoren mit an.
Beim Aufbau des 42 Meter hohen Masts packen auch die jugen Journalisten und Moderatoren mit an.

(openPR) München / Magwi, 08. August, 2010 – nach mehr als zweijähriger Planungsphase hat das neu gegründete Netzwerk von Medienschaffenden, Musikern und Künstlern „Xchange Perspectives“ (XCP) ein erstes Projekt abgeschlossen: in Zusammenarbeit mit dem „Reintegrations- und Entwicklungs-Zentrum“ des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) ging am 1. März 2010 „Radio Magwi FM 92,5“ auf Sendung. XCP unterstützte dabei Jugendliche aus dieser Krisenregion des Süd-Sudan in Aufbau, Produktion und nachhaltigem Betrieb einer Radiostation aus der Region für die Region. Übergeordnete Ziele für die jugendlichen Teilnehmer dabei: Kommunikation fördern, eigene Perspektiven entwickeln, Technik und Techniken zur Medienproduktion erlernen und damit langfristig den Friedensprozess in der Region fördern.



Das Jugendradio Projekt in Magwi entstand einerseits vor dem Hintergrund der immer leichteren Verfügbarkeit von leistungsfähiger Sendetechnik und bereits erfolgreicher Grundlagenarbeit des DED innerhalb des Gemeindezentrums. Andererseits war der große Bedarf der Krisen- und Kriegs gebeutelten Region nach relevanten, regionalen Informationen, der Förderung von inter-ethnischer und nicht von internationalen Interessen geleiteter Kommunikation und nicht zuletzt dem Wunsch der jungen Generation sich selbst auszudrücken und eine Zukunftsperspektive zu entwickeln, die Motivation für das Projekt. „Was wir und vor Allem die Jugendlichen mit Radio Magwi geschafft haben, drückt alles aus, wofür wir bei XCP stehen“, so Dominik Lehnert, Hauptinitiator im inzwischen eingetragenen Verein und kommentiert weiter: „Wir setzen uns dafür ein, dass jede Stimme auf der Welt den gleichen Wert und die Möglichkeit hat, gehört zu werden. Deswegen unterstützen wir mit unserem Verein Medienprojekte, die genau dies möglich machen: Teilhabe, Identifikation, Kreativität, und die Schaffung eines Selbstbewusstseins für Kommunikation, die den Menschen und dem Frieden dient.“

Radio Magwi FM 92,5 hat Alles, was eine Radiostation braucht. Und das Beste: gesendet wird nur, was die Jugendlichen selber recherchiert und produziert haben. In den unterschiedlichen Trainings von XCP für 18 Jugendliche, die ein Auswahlverfahren durchlaufen haben, dass neben sprachlichen Qualifikationen auch persönliche Motivation und ethnische Repräsentanz beinhaltete, wurden nahezu alle Aspekte behandelt, die für den Radiobetrieb nötig sind: Grundlagen der Kommunikation, Sender und Empfänger – theoretisch und praktisch-technisch, Recherche, Interviewtechniken, Musikaufnahme, Schnitt und sogar Medienwirtschaft. Für einen nachhaltigen Betrieb müssen schließlich auch für eine irgendwann vom Ausland völlig unabhängige Sendestation Inhalte vermittelt werden. Wieso sollte der Händler auf dem Markt von Magwi nicht durch einen von den Jugendlichen produzierten Spot für seine wöchentlichen Sonderangebote werben?

In sechs Wochen haben die Jugendlichen mit großer Begeisterung und mit ihren eigenen, kulturellen Techniken und der Begleitung durch XCP Einzigartiges geschaffen: Im Umkreis von mindestens 75 Kilometern (bis zu 125 km, je nach Topographie) sendet Radio Magwi FM 92,5 nun Nachrichten, Reportagen und Musik, die nie auf BBC Worldservice oder Mega FM gesendet worden wären. Mit einem Förderungsvolumen von lediglich 32 T Euro und Dank der großartigen Unterstützung von Beate Müller-Grunewald vom DED konnte ein kompletter Radiosender mit Sendemast aufgebaut werden, der von Jugendlichen betrieben wird, die völlig ohne publizistische oder technische Grundkenntnisse in die Initiative eingetreten sind. Sie haben ihre eigenen ethnischen Grenzen in der Gruppe überwunden und tragen diese Botschaft nun in die Welt hinaus die sie umgibt und bewegt. Das allein ist Ansporn genug für Xchange Perspectives nicht nur in Magwi weiter aktiv zu bleiben – zum Beispiel durch weitere Workshops, sondern auch neue Medienprojekte zu initiieren, Fundraising dafür zu betreiben und diese durchzuführen. Projekte in Uganda, Kenya oder Südafrika sind bereits in Planung.

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