(openPR) Norbord beteiligt sich am Projekt „openOffice“. Dieses hat den Architekturwettbewerb „mobile working spaces“ der Stiftung Zollverein gewonnen und wird zurzeit im Rahmen von „Ruhr.2010 – Kulturhauptstadt Essen/Ruhrgebiet“ realisiert. Ende Mai nach langer Antragsphase haben die Bauarbeiten auf der Zeche Zollverein begonnen, im September sollen die mobilen Räume der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Norbord spendete rund 1.800 Quadratmeter seiner umweltschonend hergestellten SterlingOSB-Zero für Boden, Wände und Decke.
Am 22. Juli findet sie statt: Die Einflockung der isofloc-Zellulose-Wärmedämmung zwischen die OSB-Platten. Dann sind rund 1.800 Quadratmeter SterlingOSB3-Zero in 22 Millimeter Stärken verbaut: Nach dem Verlegen des Bodens – ebenfalls in SterlingOSB – und dem Aufbau der Tragkonstruktion errichtete das Studententeam der TU Darmstadt unter Leitung von Architekt Rüdiger Karzel die Wände und Decke aus SterlingOSB. Bevor die weiteren Innenausbau- und Außenarbeiten stattfinden, wird das „Gehäuse“ nun mittels Zellulose gedämmt, um dem angestrebten Ziel der Energieautarkie näher zu kommen: Im Winter können so rund 25 Prozent Heizkosten gespart werden, im Sommer bleibt das Gebäude bis zu 5 Grad kühler.
Mit der Kombination aus Norbord SterlingOSB und isofloc ist es möglich, eine begehbare Wärmedämmung in nahezu beliebiger Dicke zu installieren. Dabei können U-Werte von 0,1 (Passivhausstandard) eingehalten werden. Die Systemlösung zeichnet sich vor allem durch ihre Umweltfreundlichkeit aus.
Geplante Fertigstellung von „openOffice“ ist der September 2010. Spätestens zum Zechenfest auf Zollverein am 26.9. soll das modulare Gebäude der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Eigenschaften von SterlingOSB
• ökologisches Produkt, recyclingfähig, formaldehyd-frei verleimt
• einfache Bearbeitung der Platten (sägen, schrauben, nageln, heften)
• in Europa produziert – kein Währungsrisiko, kontinuierliche Verfügbarkeit
• baurechtlich zugelassen
• CE-zertifiziert (EN 13986 / EN300)
• Formatvielfalt: Sonder- und Großformate möglich, flexibel einsetzbar (Breite, Länge, Nut und Feder)
• Produkte als OSB/3 und OSB/4 verfügbar
• als Verlegeplatte für Fußböden und als tragende Platte im Wand- und Deckenbereich einsetzbar
Das Projekt openOffice
openOffice - HybridHaus ist ein Experimentalbau, der das Potenzial energieautarker mobiler Architektur zeigen soll. Der Experimentalbau wurde von Studenten der TU Darmstadt gemeinsam mit Projektleiter Rüdiger Karzel entwickelt und in Eigenregie gebaut. Materiell wird das Projekt von namhaften Unternehmen aus der Baubranche unterstützt. Das Projekt entstand im Rahmen eines Architekturwettbewerbs der Stiftung Zollverein und konnte als Sieger daraus hervorgehen. openOffice wird als Teilprojekt der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 einem grossen Publikum zugänglich gemacht.
Im Internet:
www.mobileopenoffice.de
Abkürzungen
OSB: Oriented Strand Board, Platte aus in 3 Ebenen quer zueinander ausgerichte Strands (Mini-Furniere), hierdurch wird das Absperrprinzip ähnlich der Sperrholzplatte erreicht











