(openPR) Hamburg/Singapur, 26. Juli 2010. Wenn es um Cloud Computing geht, herrscht unter IT-Entscheidern Uneinigkeit ob des Nutzens dieser oft vermeintlich nicht einmal neuen Technologie. Mit dem Ziel, der allgemeinen Verwirrung entgegenzuwirken, hat Ginkgo Management Consulting das Thema Cloud Computing, oder treffender Cloud Sourcing, aus der Perspektive von CIOs aufgearbeitet. Kern dieser Untersuchung ist eine präzise Begriffsdefinition, die drei wesentliche, allen (echten) Cloud Sourcing Angeboten gemeine Eigenschaften identifiziert: Die gemeinschaftliche Nutzung extern bereitgestellter IT Ressourcen, die dynamische und bedarfsgemäße Verfügbarkeit dieser Ressourcen sowie die streng verbrauchsabhängige Abrechnung der Gebühren für die Nutzung letzterer. Ob es sich bei diesen Ressourcen um individuelle Server, abstrakte Computing Plattformen oder vollständige Softwarelösungen handelt, spiele dabei eine untergeordnete Rolle.
Laut Ginkgo verspreche selektives Cloud Sourcing Unternehmen eine beachtliche Steigerung der IT Kosteneffizienz und -transparenz sowie die Möglichkeit, agiler auf Änderungen von Geschäftsanforderungen reagieren zu können. Diesen Vorteilen gegenüber stünden der zwangsweise Verzicht auf die Kontrolle der Cloud-Ressourcen, die Gefahr, in Abhängigkeit von einzelnen Dienstleistern zu geraten, sowie die beunruhigende parallele Speicherung der eigenen Daten mit denen von Wettbewerbern. Entsprechend eigne sich nicht jeder Anwendungsfall in gleichem Maße für die Cloud. Ganz auf Cloud Sourcing zu verzichten, wird sich allerdings nach Meinung der Ginkgo Experten kaum ein größeres Unternehmen auf Dauer erlauben können – zu groß seien die Wettbewerbsvorteile, die sich die Konkurrenz durch die effektive Nutzung der Cloud verschaffen könne. Vielmehr seien CIOs dazu angehalten, für jeden Fall gesondert zu entscheiden, ob der durch eine IT Ressource gewonnene Wettbewerbsvorteil, ihr operatives Gewicht sowie die zu erwartenden Vorteile den Transfer dieser Ressource in die Cloud rechtfertigen. Zudem empfiehlt Ginkgo CIOs, für Cloud-tauglich befundene Komponenten nicht in einem Schritt der Public Cloud anzuvertrauen, sondern zunächst Teile des eigenen Data Centers in eine Private Cloud zu transformieren. Auf diese Weise ließen sich nicht nur wertvolle Erfahrungen sammeln, Anforderungen präzisieren, und einige Effizienz- und Agilitätsvorteile frühzeitig realisieren, sondern auch der Cloud Sourcing Markt in Ruhe beobachten, ohne Gefahr zu laufen, von der Konkurrenz abgehängt zu werden.
Der vollständige Bericht kann kostenfrei von Ginkgos Website heruntergeladen werden. Der Link hierzu lautet: http://www.ginkgocon.com/DE/publications.html





