(openPR) Vorschlag zur Anmoderation: Mittlerweile vertrauen wir dem Internet eine Menge persönlicher Daten an. Schließlich wird das Einkaufen im Internet, das Er- oder Versteigern im Netz oder aber auch das Online-Banking immer beliebter. Die Internet-Nutzer haben sich daran gewöhnt, persönliche Daten online weiterzugeben. Doch das Vertrauen der User machen sich immer häufiger auch Betrüger zunutze. Phishing heißt das Stichwort. Über diese Masche, die Kriminelle nutzen, um vertrauliche Daten zu stehlen, berichtet Julian Regenthal-Patzak:
"Was ist das denn für eine Mail? Aufgrund einer Systemumstellung ist ein Abgleich Ihrer Daten nötig, um unser Online-Angebot weiter nutzen zu können. Bitte folgen sie diesem Link. Jetzt soll ich meine Mitgliedsdaten und mein Passwort eingeben. Na ja, wenn die das wollen..."
Stopp! Wer jetzt wirklich alles richtig machen will, der sollte aufgrund einer solchen E-Mail keinesfalls vertrauliche Daten preisgeben. Auf den ersten Blick wirken E-Mail und Website zwar authentisch, schließlich zeigen sie das Unternehmenslogo und eine entsprechende Internetadresse. Doch der Schein trügt: Es handelt sich um eine Fälschung, mit der Kriminelle versuchen, persönliche Daten zu erschleichen. Diese Mails gaukeln vor, von Banken, Kreditinstituten oder E-Commerce-Anbietern wie eBay zu stammen. In der Fachsprache nennt man sie auch Phishing-E-Mails. Dabei steht Phishing für die beiden englischen Begriffe password und fishing. Die Betrüger "fischen" also nach Passwörtern. Oliver Weyergraf ist Leiter Internetsicherheit bei eBay. Der Online-Marktplatz startet gerade eine Informationskampagne zu dem Thema:
„Wer aufgrund solcher E-Mails seine Daten preisgibt, dem könnte großer Schaden zugefügt werden. Grundsätzlich gilt: Seriöse Unternehmen wie Banken oder eBay würden niemals nach persönlichen Daten fragen, wie zum Beispiel Passwort oder Kreditkarteninformationen.“
Ob es sich um eine Phishing-E-Mail handelt oder nicht, ist nicht immer einfach zu erkennen. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die darauf hinweisen, dass es sich um eine gefälschte E-Mail handeln könnte.
„Viele E-Mails, die mit betrügerischer Absicht gesendet werden, haben häufig ganz allgemeine Grußformeln wie zum Beispiel ‚Liebes eBay-Mitglied’ oder ‚Lieber Kreditkarten-Inhaber’. Die Anfrage wird außerdem meist als sehr dringend gekennzeichnet und nicht selten wird versucht, Druck auf den Empfänger auszuüben, beispielsweise indem mit Sanktionen wie zum Beispiel der Beendigung der Mitgliedschaft gedroht wird.“
Wer sich unsicher ist, ob es sich um eine gefälschte Mail handelt oder nicht, sollte bei den betroffenen Unternehmen nachfragen.
„Die meisten Unternehmen haben hierfür eigene E-Mail-Adressen eingerichtet. Außerdem bieten viele Unternehmen auch bereits technische Schutzmöglichkeiten vor Phishing an. Wir haben zum Beispiel eine Funktionalität in die eBay-Toolbar integriert, die Nutzer warnt, wenn sie sich auf einer gefälschten eBay-Website befinden.“
Grundsätzlich gilt: Die Änderung von persönlichen Daten sollte immer direkt über die Website des betreffenden Unternehmens erfolgen. Dazu die entsprechende Internetadresse per Hand eingeben und den Bereich aufsuchen, in dem die Änderungen vorgenommen werden können.
Den Beitrag können Sie als mp3-file unter folgendem Link erreichen:
http://www.audioetage.de/123/index.php?templateid=news&id=190









