(openPR) UMTS Stick
Das ist die gängigste Art und Weise, um das Internet mobil zu nutzen. Dieser Internet Stick sieht aus wie ein Daten-Stick, hat aber die UMTS-Eigenschaften eingebaut. Er wird in einen freien USB-Port gesteckt. Somit kann er nicht nur am Laptop, sondern auch am PC betrieben werden. Die Software befindet sich im Gerät und installiert sich automatisch, sobald der Stick das erste Mal eingesteckt wird. Jeder Mobilfunkbetreiber und viele Mobilfunkdiscounter haben einen solchen Stick in ihrem Warensortiment und überall ist die Software, auch für die Einwahl, gleich mit aufgespielt. Der Verbraucher braucht sich um nichts zu kümmern, alle Netzwerkeinstellungen erfolgen automatisch.
Wer bietet UMTS an?
T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 bieten UMTS an, eine weitere Übersicht finden man unter umtsstick.com aufgelistet. Wie hoch die jeweilige Netzabdeckung ist, kann direkt auf der Website der Unternehmen erfragt werden. Sicher ist jedoch, dass das UMTS-Netz fast flächendeckend ausgebaut worden ist. Auch in ländlichen Gegenden, in denen kein DSL zur Verfügung steht, können die Haushalte nun durch das UMTS-Netz schnelle Datenleitungen nutzen und sind nicht mehr auf den langsamen analogen oder ISDN-Anschluss angewiesen. Denn das UMTS-Netz erreicht Mindestgeschwindigkeiten, die DSL 2000 entsprechen.
Was bedeutet UMTS?
Universal Mobile Telecommunications Systems, kurz UMTS genannt, ist der neue Standard für Mobilfunknetze, der eine schnelle Datenübertragung ermöglicht. Im GSM-Netz war dies nicht beziehungsweise nur sehr langsam möglich. Somit können mit dem UMTS-Netz nicht nur Telefonate geführt werden, sondern auch von unterwegs aus das Internet genutzt werden und selbst das Streamen von Videos ist kein Problem mehr.
Welche Hardware wird für UMTS benötigt?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das UMTS-Netz zu nutzen. Das Handy ist eine davon. Allerdings muss es auch ein UMTS-Handy sein, um den schnellen Datentransfer nutzen zu können. Mit einem herkömmlichen GSM-Handy. Es gibt zwar auch hier die Erweiterungen GPRS und EDGE, aber das ist nur die vierfache Geschwindigkeit, die en analoges Modem zustande bringt.
UMTS-PCMCIA-Karte
Dies ist eine weitere Variante, um das Internet mit dem schnellen Datentransfer auch mobil nutzen zu können. Die meisten Mobilfunkanbieter haben eine solche Karte im Programm. Allerdings eignen sich diese Karten nur für Notebooks, die einen PCMCIA-Eingang haben. Für PCs sind diese Karten nicht geeignet, da diesen dieser Eingang in der Regel fehlt. Natürlich ist es möglich, eine solche Karte nachzurüsten. Aber ob das Sinn macht, ist fraglich, zumal es eine weitere Variante gibt, um das UMTS-Netz zu nutzen.
Fazit
Dank UMTS ist es nun möglich, auch im Park, im Flugzeug oder im Zug zu surfen. Und dank der Flatrates, die von den Mobilfunkbetreibern angeboten werden, ist das sogar auch erschwinglich.






