(openPR) Berlin, 20.07.2010 Es klingelt. Die Familie ist gerade beim Mittagessen, es gibt Sauerkraut mit Rippchen, der Sohn hat mal wieder seine gesamte Schmutzwäsche samt Sportsachen einfach vor die Badezimmertür gelegt und aus dem Zimmer der Tochter dringen lautstark musikähnliche Geräusche. „Mutti, es hat geklingelt“ und Mutti macht sich so wie sie ist auf zur Tür. Ein adrett gekleideter Mann Mitte 30 und seine sympathische junge Frau stehen vor der Tür. „Ach herrje, das haben wir ganz vergessen, heute wollten sich ja die Kaufinteressenten unsere Wohnung anschauen!“ entfährt es der Mutter voller Panik.
„Na ja, genau so soll es natürlich nicht sein, wenn ein möglicher Käufer die Wohnung anschauen möchte“, meint Michael Schmidt, der Chef der Firma Top-Immobilien Berlin (www.topimmobilienXL.de) und erklärt weiter, „es gibt ein paar einfache Grundregeln, die man beim Verkauf einfach beachten sollte“.
Bereiten Sie sich auf diesen Termin gründlich vor, denn Sie wollen einen Gegenstand von hohem Wert verkaufen. Für den potentiellen Käufer, der möglicher Weise zum ersten Mal eine Immobilie kauft und der vielleicht sein gesamtes Erspartes in Ihre Eigentumswohnung stecken möchte, ist der Schritt ein enorm wichtiger. Er muss überlegen, vergleichen und planen.
„Für den ersten Eindruck, gibt immer nur eine Chance“ und gerade in diesem sensiblen Bereich gilt er umso mehr. Achten Sie darauf, dass die Wohnung aufgeräumt ist, natürlich muss es in einer bewohnten Wohnung nicht pedantisch aussehen, doch ordentlich sollte es schon sein.
Von großem Vorteil ist es, wenn in den kühleren Jahreszeiten, die Temperatur angenehm bemessen ist und wenn vor dem Besuch ausreichend gelüftet wurde. Es schadet auf keinen Fall, wenn ein frischer Kaffeeduft durch die Räume schwebt, denn das bringt Gemütlichkeit in die gute Stube. Eine musikalische Untermalung sollte auf keinen Fall stattfinden, denn wir wissen nicht, was der Interessent dabei assoziiert.
Die relevanten Unterlagen der Wohnung sollten Sie bereits parat haben und nicht erst mit dem Suchen anfangen müssen. Die Fakten wie Größe, Wohngeld, Stromkosten etc sind selbstverständlich, aber auch weiterführende Dokumente sollten unbedingt bereit liegen, natürlich in Kopie. Dazu gehören Grundriss, Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen, Teilungserklärung samt Gemeinschaftsordnung, Wirtschaftplan, Lageplan und auch die Höhe der Instandhaltungsrücklage sollten Sie ohne Zögern mitteilen können. Auch schadet es nicht, wenn Sie einen Grundbuchauszug zur Hand haben, dieser ist zur Entscheidungsfindung des Käufers nicht zwingend von Nöten, doch seine Bank möchte ihn meist haben, so wie auch möglichst eine Kopie der Feuerversicherung des gesamten Hauses, diese beiden Dinge können aber auch noch nachgereicht werden.
Führen Sie die Käufer ruhig und sachlich durch die Räume, erläutern Sie kurz und knapp die Fakten, die von Bedeutung sind und lassen alles Unwesentliche unausgesprochen. „Überschwänglicher Redefluss ist eher störend, da ein Käufer meist mit den neuen Eindrücken und seinen Gedanken beschäftigt ist. Natürlich sollen Sie ihm seine Fragen beantworten, aber bitte auf den Punkt gebracht“ erläutert Michael Schmidt, Geschäftsführer der Firma Top-Immobilien Berlin. Bitte lassen Sie alle persönlichen Emotionen aus dem Spiel.
Wenn nun alle Räume gesehen wurden, alle Antworten sind gegeben worden, die Unterlagen wurden ausgehändigt, dann lassen Sie den möglichen Käufer einfach gehen, geben Sie ihm Ihre Telefonnummer und Ihre Email-Adresse mit dem Hinweis, dass er sich immer melden kann oder auch selbstverständlich die Wohnung nochmals anschauen kann, gerne auch mit einem Sachverständigen. Bitte drängen Sie den Käufer nicht und zu nichts.
Wenn Sie diese kleinen Tipps beachten, sind Sie dem Verkauf Ihrer Wohnung ein kleines Stückchen näher gekommen, zumindest haben Sie alles getan um den Verkauf bestmöglich zu unterstützen.
Michael Schmidt, Geschäftsführer der Top-Immobilien GmbH Berlin.
www.topimmobilienXL.de





